Radwandertag im Wiedtal lockt bei sonnigem Wetter hunderte von Radwanderern
SEIFEN/NEUSTADT/WIED. Radwandertag „Wied(er) ins Tal“ lockt bei sonnigem Wetter hunderte von Radwanderern –
Pünktlich um 10 Uhr wurde in Seifen der Startschuss für den Radwandertag im Wiedtal gegeben. Vor dem traditionellen Strohtor versammelten sich die Radler, unter ihnen auch Bürgermeister Ottmar Fuchs und seine Gattin. Von überall her strömten die Radfreunde nicht nur in Seifen auf die Strecke, die durch das malerische Wiedtal führte.
Waren am Morgen noch vereinzelt Familien, Gruppen und Singles mit Skatern, Bikes und Tandems unterwegs, sammelten sich um die Mittagszeit die Menschen aus Richtung Neuwied oder Seifen in Neustadt-Wied, seit Jahren ein Geheimtipp unter den Radfreunden. Hier gab es nicht nur etwas für das leibliche Wohl sondern auch Spielmöglichkeiten für Kids und feinste Musik im Bigbandsound. Orchesterchef Günter Seliger war wie auch in den Vorjahren mit dem Blasorchester Rams, vor der Sankt Magaretha Kirche mit einem anspruchsvollen Musikprogramm angetreten. Die Musiker, verstärkt durch ein paar Oberlahrer Solisten, erfreuten die Vorbeiradelnden und die Mittagsgäste auf den Bierbänken.
Vorbeigeradelt kam der Neuwieder Landrat Kaul, der in Niederbieber den Event eröffnet hatte. Andere machten eine Pause bei Kuchen und duftendem Kaffee im Sonnenschein oder standen Schlange in der Eisdiele. Dann ging es für die einen wieder nach Neuwied und andere fuhren über den Bahndamm, durch den erleuchteten Peterslahrer Tunnel zur nächsten Party, die gleich hinter dem Berg begann.
Auch im Schatten der restaurierten Burg Lahr waren ein Bierbrunnen, ein Imbisswagen und eine Kinderbelustigungsmeile aufgebaut. Wer am Nachmittag hier Rast machte hatte es oder war meist ziemlich geschafft. Auf dem Oberlahrer Parkplatz am ehemaligen Schwimmbad endete für viele Familien mit Kinderhänger oder Nachwuchs im Kindergartenalter der Ausflug durch das sonnige frühlingsgrüne Wiedbachtal, das in jeder Kurve ein anderes schönes Landschaftsbild preisgab.
Auf Blumen übersäte Wiesen, auf denen Pferde, Schafe mit ihren Lämmern grasten und neugierig durch den Zaun schauten. Das alles ohne Autoverkehr, der musste bis 18:00 Uhr am abgesperrten Bereich warten, bis Polizei und Feuerwehr die Sperren wieder aufhoben.