Pflegeeinsätze für heimische Reservisten eine treue Pflichterfüllung
FREUSBURG – Freusburger Kriegsgräberehrenstätte für die Gedenkfeier zu Volkstrauertag auf Vordermann gebracht – Pflegeeinsätze für heimische Reservisten eine treue Pflichterfüllung – Am Vortag des diesjährigen Volkstrauertages kümmerten sich wieder einmal Mitglieder der Reservistenkameradschaft (RK) Wisserland und ihrer Ortsverbände um die 38 Soldatengräber auf dem Soldatenfriedhof in Freusburg. Die Pflege der Kriegsgräberehrenstätte ist für die heimischen Reservisten eine treue Pflichterfüllung.
Gemeinsam gingen Manfred Giebeler (Niederschelderhütte), Volker Rosenthal (Niederfischbach), Peter Piechnitzek (Offenbach a.M.), Klaus Schneider (Mudersbach), Armin Schupp (Daaden), Axel Wienand (Wissen) und Wolfgang Ziolkowski (Weyerbusch) ans Werk. Die Pflege galt diesmal schwerpunktmäßig den Soldatengräbern. Unkraut und Laub wurden entfernt sowie die einzelnen Grabplatten von Schmutz befreit. Dabei kamen auch die dringend erforderlichen Kehrarbeiten zwischen den Grabreihen und der seitlichen Begehung keineswegs zu kurz.
Ein Bild des Schreckens boten allerdings die aus Sandstein gehauenen Randeinfassungen der Soldatengräber sowie die Begehung. Völlig bemoost fanden diese die sieben fleißigen Helfer vor. Einen Hochdruckreiniger, so RK Vorsitzender, Oberstleutnant d.R. Axel Wienand, habe man im Hinblick auf den kurzfristig bevorstehenden Volkstrauertag nicht mehr zum Einsatz bringen wollen. Schließlich sollte der Arbeitseinsatz keine negativen Spuren für die Gedenkfeier hinterlassen.
Zum Abschluss des Arbeitseinsatzes legten die Männer einen Kranz in stillem Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege nieder. Der Arbeitseinsatz biete dazu einen würdigen Anlass, zumal vielerorts in Deutschland auch Kränze anlässlich des Volkstrauertages bereits am Vortag niedergelegt werden. Auch gedachten die Kameraden bei der Kranzniederlegung vor dem Ehrenmal an Elend, Not und Leid im herrschenden politischen Weltgeschehen, insbesondere aber an die gefallenen deutschen Soldaten sowie an die zivilen Mitarbeiter der Bundeswehr. Anschließend legten die Bundeswehrreservisten eine Schweigeminute ein. (aw) Fotos: Wienand/Rosenthal/Wagner



























