Omas Leben und die lieben Enkelkinder
SCHÜRDT – Omas Leben und die lieben Enkelkinder – Gedanken von Heimatdichter Manfred Scharte – Omas Lebenslauf –
Die Oma hat in langen Jahren, im Leben schon so viel erfahren,
von Kummer, Sorgen, Traurigkeit, auch Liebe und Glückseligkeit.
Sie hatte einen Jüngling lieb, der dann für immer bei ihr blieb,
den hat sie dann zum Mann genommen, die Kinder sind hinzugekommen.
Die Enkel kamen mit der Zeit, mit ihnen, Glück, Zufriedenheit.
Doch an den Enkeln kann sie sehn, die Zeit wird viel zu schnell vergeh` n.
Die Enkel werden so schnell groß, wo bleibt die Zeit? fragt sie sich bloß.
Die Zeit, die macht vor keinem Halt, die Zeit die macht sie zu schnell alt.
Im Alter kommen dann die Sorgen, die blieben ihr bisher verborgen.
Das Beißen, Hören, Sehen, Gehen, das muss sie selbst sich eingestehen,
das fällt ihr schwerer, Tag für Tag, wie es wohl weitergehen mag?
Eine Brille für die Augen, die kann zum besseren Sehen taugen.
Ein Hörgerät nützt ihrem Ohr, das bringt die Töne klarer vor.
Und hat sie Schwierigkeit beim Beißen, so muss das nicht das Schlimmste heißen,
dann hilft beim Kauen ganz gewiss, ein Zahnersatz für ihr Gebiss.
Hat sie auch Mühe mit dem Laufen, dann muss sie öfter mal verschnaufen.
Und fällt ihr auch das Denken schwer, dann gräme sie sich nicht so sehr,
das Grübeln kann sie bleiben lassen, das darf sie Andern überlassen.
Sie sollte sich in ihren Jahren, zumindest den Humor bewahren,
der kann ihr auch im Alter nützen, der Herrgott möge sie beschützen.
Ihr Leben lässt sich leichter lenken, wenn ihr die Liebsten Liebe schenken.
Drum wollen wir die Hände falten, Gott möge sie uns lang erhalten.
Das Schönste ist doch für die Enkel, Geborgenheit auf Omas Schenkel.
Schürdt, 19. Oktober 2013
Manfred Scharte



















