Neue Masche der Einbrecher – Polizei ruft zur Aufmerksamkeit auf
KOBLENZ/ALTENKIRCHEN – Neue Masche der Einbrecher auch im Westerwald – Wie die Mainzer Polizei bereits am 03. Januar mitteilte, haben Ermittler eine neue Masche bei Vorbereitungshandlungen zu Wohnungseinbrüchen festgestellt. Bei Einfamilienhäusern, deren Bewohner augenscheinlich verreist sind, stecken die Täter kleine Plastikteile in die Eingangstüren. Wenige Tage später kontrollieren sie, ob die Teile immer noch eingeklemmt sind. Liegen die Teile auf dem Boden oder sind ganz verschwunden, wissen sie, dass die Tür mittlerweile geöffnet wurde und die Bewohner nicht verreist sind. Ist das Plastikteil hingegen noch eingeklemmt, bedeutet das, dass niemand im Haus ist. Der Einbruch kann verübt werden. Auch im Kreis Altenkirchen im Westerwald hat am gestrigen Montag ein Hauseigentümer einen kleinen Kunststoffstreifen der Polizei übergeben. Den Streifen hat er an seiner Eingangstür in der Ortsgemeinde Steinebach gefunden, nachdem er aus dem Urlaub kam. Das Polizeipräsidium Koblenz warnt vor dieser neuen Masche und möchte die Bevölkerung erneut sensibilisieren:
– Sollten diese, wenn auch sehr kleinen und unscheinbaren Plastikteile, auffallen, sollte das umgehend der nächstgelegenen Polizeidienststelle gemeldet werden.
– die Polizei sollte informiert werden, wenn Beobachtungen gemacht wurden, die in irgendeiner Weise verdächtig vorkommen, auch wenn sie teilweise noch so belanglos vorkommen.
– wenn möglich, festgestellte Kennzeichen und oder Personenbeschreibungen notieren.
– die „110″ wählen und Beobachtungen umgehend der Polizei mitteilen!
















