Löschzüge der Verbandsgemeindefeuerwehr Flammersfeld im Tageseinsatz

Sturmschaden Seelbach 3344FLAMMERSFELD – Löschzüge der Verbandsgemeindefeuerwehr Flammersfeld im Tageseinsatz – Sonntagabend hatte es sich bereits angekündigt, dass der Sturm für viel Arbeit sorgen würde. Die ersten Stürme rauschten in den Sonntagabenstunden über das Land und ließen erste Bäume entwurzeln. Der Löschzug Oberlahr rückte in Richtung seifen aus um von der L 269 entwurzelte Bäume von der Straße zu räumen. Dunkle, stürmische und regnerische Nacht gestaltete die Arbeit der Feuerwehrmänner nicht gerade zu einem reinen Vergnügen. Auch an anderen Stellen in der Verbandsgemeinde und andernorts fielen Bäume. Der Montag brachte etwas Ruhe mit, die Feuerwehrleute konnten durchatmen. Es war sprichwörtlich „die Ruhe vor dem Sturm“. Von Montag auf Dienstag rollten die ersten schweren Sturmböen über den Westerwald, brachten eine grollende Geräuschkulisse mit sich. Die Bäume hielten bis in die Morgenstunden noch Stand. Doch zur besten Frühstückszeit war es vorbei mit lustig. Von überall gingen die Anrufe in Montabaur ein und meldeten von Bäumen die Straßen versperrten.

Den ganzen Tag über entwurzelte es Bäume, ließ sie auf Straßen und Dächer fallen. Die Feuerwehren eilten von einem Einsatzort zum anderen. Neben fallenden und abbrechenden Bäumen wirbelte es Absperrungen und Gartenmöbel durch die Luft, schleuderte Lastwagen von der Straße, riss Bauzäune um, ließ Bäume und Äste auf Autos krachen. In Seelbach bei Flammersfeld droht eine Baumgruppe auf ein Gebäude stürzen. Der Löschzug Flammersfeld rückte aus und nah die Situation in Augenschein. Schnelle Hilfe war angesagt. Es wurde sich Unterstützung vom technischen Zug Horhausen und von der Feuerwehr Altenkirchen mit ihrem Teleskopmast. Die Feuerwehr Altenkirchen beförderte zwei Wehrmänner im Arbeitskorb zur Spitze der Bäume. Mit aller Vorsicht wurden Zugseile angelegt und der Horhausener Zug zog die sich neigenden und fast entwurzelten Bäume seitlich weg vom Gebäude. Der stellvertretende Wehrleiter Andre Wollny sah sich das Geschehen vor Ort an und war begeistert von der guten Zusammenarbeit und dem perfekten Fall der Bäume, die somit keinen Schaden am Gebäude verursachten. Nach einer kurzen Ruhephase des Sturmes und der Wehrleute der Löschzüge Flammersfeld, Horhausen, Pleckhausen und Oberlahr, ging das Spiel in den Abendstunden in die nächste Runde. Fotos: Ariwa/Becker

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