GENSHAGEN – Europäische Forschung sichern und vernetzen – Entwicklung von Wissenschaftsplattformen im Weimarer Dreieck
GENSHAGEN – Europäische Forschung sichern und vernetzen – Entwicklung von Wissenschaftsplattformen im Weimarer Dreieck
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Weimarer Dreiecks und der Unterzeichnung einer trilateralen Joint Declaration of Intent durch die Forschungsministerien Deutschlands, Frankreichs und Polens kamen am 11. März 2026 im Schloss Genshagen Expertinnen und Experten aus allen drei Ländern zusammen. Im Rahmen einer Fachtagung der Stiftung Genshagen identifizierten sie zentrale Bedarfe und Herausforderungen für die Entwicklung europäischer Wissenschaftsplattformen und diskutierten Ansatzpunkte für eine vertiefte trilaterale Zusammenarbeit in Forschung und Innovation.
Die zunehmende Gefährdung des freien Zugangs zu Forschungsdaten verdeutlicht die Notwendigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse unabhängig zu sichern, einen verlässlichen und nachhaltigen Zugang zu Forschungsdaten zu gewährleisten und die internationale Vernetzung von Forschenden in Europa weiter auszubauen. Daraus ergibt sich die Aufgabe, gemeinsame Strategien für wissenschaftliche Netzwerke zu entwickeln und den fachlichen Austausch über institutionelle und nationale Grenzen hinweg zu stärken.
In einer gemeinsamen Erklärung hoben das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt der Bundesrepublik Deutschland, das Ministerium für Hochschulbildung, Forschung und Raumfahrt der Französischen Republik und das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Republik Polen hervor, wie wichtig wissenschaftliche Kooperation und technologische Innovation für das Weimarer Dreieck sind. Sie bekundeten ihre Absicht, die trilaterale Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation weiter zu vertiefen.
Dr. Marcus Pleyer, Staatssekretär im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, betonte: „In diesem Jahr blicken wir auf 35 Jahre Zusammenarbeit im Weimarer Dreieck zurück. Wir nehmen dies zum Anlass, die bereits exzellente Forschungs- und Innovationszusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen weiter zu stärken. Mit der heutigen trilateralen Fachtagung gestalten wir den Rahmen für länderübergreifende Wissenschaftsplattformen und dezentrale, aber gut vernetzte europäische Lösungen. Damit erleichtern wir den Austausch von Daten und die Zusammenarbeit von Forschenden über nationale Grenzen hinweg und stärken den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und in Europa.“
Im Rahmen der Fachtagung „Wissenschaftsplattformen im Weimarer Dreieck – europäische Netzwerke von morgen“ diskutierten Expertinnen und Experten aus Deutschland, Frankreich und Polen zentrale Aspekte für die Entwicklung europäischer Wissenschaftsplattformen. Fragen der Sicherung von Forschungsdaten und des trilateralen Forschungsaustauschs standen dabei im Mittelpunkt. Auf dieser Grundlage identifizierten sie wesentliche Bedarfe und Herausforderungenfür die Entwicklung künftiger Plattformmodelle im Weimarer Dreieck.
















