CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Ausgleichszahlungen des Bundes an die Krankenhäuser

CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Ausgleichszahlungen des Bundes an die Krankenhäuser – Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 6.223 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 192 Todesfälle und 5.353 genesene Fälle.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle Genesen Neuerkrankte* letzte 14 Tage pro 100.000
Ahrweiler 138 1 115 11
Altenkirchen 155 11 122 7
Alzey-Worms 234 5 160 18
Bad Dürkheim 316 12 279 4
Bad Kreuznach 192 2 156 4
Bernkastel-Wittlich 135 2 119 4
Birkenfeld 84 1 73 2
Bitburg-Prüm 177 4 160 7
Cochem-Zell 127 1 123 0
Donnersbergkreis 119 5 105 3
Germersheim 138 5 125 1
Kaiserslautern 97 0 92 0
Kusel 89 1 84 3
Mainz-Bingen 398 18 331 9
Mayen-Koblenz 339 13 308 1
Neuwied 210 4 195 1
Rhein-Hunsrück 161 4 149 2
Rhein-Lahn-Kreis 156 5 146 2
Rhein-Pfalz-Kreis 210 5 187 4
Südliche Weinstr. 150 3 137 4
Südwestpfalz 106 3 100 0
Trier-Saarburg 192 6 157 10
Vulkaneifel 116 4 99 10
Westerwaldkreis 333 20 295 2
Stadt        
Frankenthal 41 2 34 4
Kaiserslautern 134 4 98 16
Koblenz 263 18 214 3
Landau i.d.Pfalz 56 1 52 2
Ludwigshafen 281 2 253 7
Mainz 536 20 420 16
Neustadt Weinst. 102 2 97 2
Pirmasens 30 0 29 0
Speyer 82 0 59 4
Trier 100 1 93 4
Worms 191 7 153 17
Zweibrücken 35 0 34 0

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Neuerkrankte* gelten alle Menschen, bei denen in den letzten 14 Tagen eine COVID-19 Erkrankung laborbestätigt festgestellt wurde. Bezogen auf die Bevölkerungszahl des jeweiligen Kreises (in Fälle/100.000 Einwohner) wurden die Kreisinzidenzen ermittelt.

Ausgleichszahlungen des Bundes an die Krankenhäuser

Entsprechend dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz hat Rheinland-Pfalz als Ausgleich für die Einnahmenausfälle durch Aussetzung oder Verschiebung planbarer Leistungen zur Erhöhung der Bettenkapazitäten für die Versorgung von Corona-Patientinnen und Patienten an die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz bislang insgesamt knapp 162 Mio. Euro ausgezahlt. Hinzu kommen ausgezahlte Mittel für die Schaffung zusätzlicher intensivmedizinischer Betten mit Beatmungsmöglichkeit in Höhe von 19,2 Mio. Euro. Die zusätzlichen invasiven Beatmungsgeräte werden mit 50.000 Euro pro neu geschaffenem Intensivbett gefördert. Insgesamt handelt es sich bislang um rund 181 Mio. Euro.

Das Land stellt den Krankenhäusern darüber hinaus kostenlos invasive Beatmungs­geräte aus Beschaffungen des Landes zur Verfügung und unterstützt die Kranken­häuser bei der eigenen Beschaffung erforderlicher Gerätschaften.

„Ich bin sehr froh, dass es uns in Rheinland-Pfalz gelungen ist, sehr schnell hier ein Auszahlungsverfahren zu schaffen, dass zur Liquiditätssicherung der Krankenhäuser beiträgt – auch in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Wir konnten auf diese Weise als eines der ersten Bundesländer bereits am 9. April 2020 knapp 107 Mio. Euro als Abschlagszahlung an die Krankenhäuser zur Auszahlung veranlassen. Das Verfahren läuft sehr gut, was mich außerordentlich freut.“

Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz wird die gestern telefonisch zwischen der Bundeskanzlerin und den Regierungschefinnen und -chefs der Länder beschlossenen Punkte in einer sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung regeln, die morgen verkündet werden soll und am 11. Mai in Kraft treten wird. Die Ausgestaltung der Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum soll dagegen erst in der kommenden Woche, gemeinsam mit einem Stufenplan für das weitere Verfahren bei möglichen weiteren Lockerungen, zunächst im Landeskabinett besprochen werden.

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