Bürgermeisterkandidat Ottmar Fuchs informiert sich über den Schulbusverkehr an der IGS in Horhausen
HORHAUSEN – Bürgermeisterkandidat Ottmar Fuchs informiert sich über die Beschwerden der Schulbusfahrer an der IGS in Horhausen –
Bürgermeisterkandidat Ottmar Fuchs ist am Wochenanfang just um die Mittagszeit auf Wahlkampftour in Güllesheim. Ein Steinwurf von der größten Schule in der Verbandsgemeinde entfernt, nimmt er die Gelegenheit wahr sich dort mal umzuschauen. Eine Busfahrerin aus seiner Heimatgemeinde ärgert sich immer wieder über Autofahrer, die so parken, dass der Bus nicht wenden kann. Zur Mittagszeit gab es aber andere Probleme. Busfahrer Gabriel beschwerte sich über Eltern, die auf der Busspur parken oder im absoluten Halteverbot auf ihre Sprösslinge warten, obwohl 50 Meter weiter in der Straße genug Platz wäre. Dann wird es plötzlich laut. Die Schüler stürmen die Busse. Der Bus nach Puderbach ist überfüllt, die Schüler stehen in den Gängen. Während man im Auto bestraft wird, wenn man sein Kind nicht angurtet, gibt es im Bus keine Gurte. Die Haltegriffe sind viel zu hoch, zumindest für Fünftklässler. Die IGS hat rund 800 Schüler, von denen die wenigsten zu Fuß heimgehen können. Die meisten Busse fahren in den Nachbarkreis Neuwied. Busfahrer Gabriel fährt dreimal am Tag von Horhausen über Raubach, Wienau nach Dierdorf und bedient dabei noch die anliegenden Dörfer. Seine Kollegen fahren nach Rengsdorf, Neuwied, Kircheib, Weyerbusch, Steimel, Roßbach, Breitscheid und Siebenmorgen. Während die Schüler aus Schürdt, Neitersen und Burglahr mit dem Linienbus fahren. Aus der Lahrer Herrlichkeit kommen sehr wenige zur IGS. Dort scheint man das Schulzentrum in Neustadt vorzuziehen. In der Region ist die Bussituation schon merklich komfortabler. Haltebuchten und Absperrungen schützen die Schüler vor mögliche Unfälle. An der IGS Horhausen hat Deutschlehrer Andreas Brandl Aufsichtsdienst. Er weiß wie gefährlich der An- und Abholverkehr der Schüler sein kann und begrüßt, dass sich der Bürgermeisterkandidat über die Situation informiert. Nach einer guten Viertelstunde ist der Halteplatz vor der Schule wieder leer. Die Busse sind abgefahren und werden in zwei Stunden wieder da sein. Ottmar Fuchs, der am Nachmittag weiter an Haustüren klingelt und sich den Menschen in der Verbandsgemeinde vorstellt, hat wieder etwas in seinen Aufzeichnungen notiert, an dem er arbeiten kann, sofern er Bürgermeister werden sollte. (mabe) Fotos: Becker































