Betriebsräte wichtiger denn je!

MAINZ – Bätzing-Lichtenthäler und Muscheid: Betriebsräte wichtiger denn je! – „Wir leben in Zeiten eines rapiden Wandels, doch gute Arbeit entsteht nicht von alleine. Mehr denn je brauchen wir deshalb eine starke betriebliche Mitbestimmung“, betonten Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Dietmar Muscheid, am Donnerstag in Mainz. Gemeinsam appellierten sie an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sich bei den Betriebsratswahlen 2018 zu beteiligen, die am heutigen Tag starten.

„Arbeit ist nun einmal weit mehr als nur ein Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts. Sie ist Ausdruck persönlicher Selbstständigkeit und eine entscheidende Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, betonte Bätzing-Lichtenthäler. Muscheid ergänzte: „Betriebsräte haben die wichtige Aufgabe, für einen fairen Ausgleich zwischen den legitimen Gewinninteressen der Unternehmen einerseits und den Rechten und Bedürfnissen der Beschäftigten andererseits zu sorgen.“

Bätzing-Lichtenthäler und Muscheid wiesen auf den gewaltigen Umbruch hin, in dem sich die Arbeitswelt derzeit befindet. Die Digitalisierung verändere rasch und grundlegend die Art und Weise, wie gearbeitet werde. Auch die Mitbestimmung stehe vor zahlreichen neue Herausforderungen. „Gerade in einer Arbeitswelt 4.0 ist es wichtig, dass diejenigen, die die Digitalisierung im Arbeitsalltag bewältigen müssen, sie auch in ihrem Sinne mitgestalten können. Hierfür brauchen wir kompetente und engagierte Betriebsräte, die konstruktive Lösungen finden und dafür das Vertrauen und die Unterstützung der anderen Beschäftigten haben. Dies beginnt mit einer möglichst hohen Wahlbeteiligung“, so Bätzing-Lichtenthäler und Muscheid.

Die Betriebsratswahlen finden vom 1. März bis zum 31. Mai statt. Aufgerufen zur Wahl sind alle Voll- und Teilzeitkräfte eines Betriebs. Auch Kolleginnen und Kollegen, die wegen Schwangerschaft, Krankheit, eines Sabbatjahres oder anderen Gründen über einen längeren Zeitraum nicht gearbeitet haben, sind wahlberechtigt.

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