ALTENKIRCHEN – CDU-Kreisverband Altenkirchen fordert klare Perspektiven und Unterstützung des Landes für die Krankenhausstandorte Kirchen und Altenkirchen

ALTENKIRCHEN – CDU-Kreisverband Altenkirchen fordert klare Perspektiven und Unterstützung des Landes für die Krankenhausstandorte Kirchen und Altenkirchen

Die angekündigten Investitionen am Klinikstandort Hachenburg mit rund 70 Millionen Euro und einer zugesagten Förderung des Landes wirft aus Sicht des CDU-Kreisverbands Altenkirchen grundlegende Fragen zur Krankenhausplanung des Landes auf. Die Qualität der Gesundheitsversorgung dürfe nicht vom Wahlkreis oder parteipolitischem Einfluss abhängen, betonen die Christdemokraten.

Kreisvorsitzender Matthias Reuber und seine Stellvertreter Jessica Weller, Tobias Gerhardus und Dagmar Hassel fordern nun konkrete Konsequenzen und verbindliche, gleichwertige Zusagen des Landes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung im Kreis Altenkirchen.

Gleiche Maßstäbe auch für Kirchen und Altenkirchen anlegen

„Wenn das Land den Standort Hachenburg stärken möchte, erwarten wir nun auch vergleichbare Zusagen für das Krankenhaus in Kirchen“, erklärt der stellvertretende Kreisvorsitzende Tobias Gerhardus.

Gleichzeitig dürfe der Standort Altenkirchen nicht aus dem Blick geraten. „Gerade mit Blick auf die auch vom Ministerium immer wieder positiv bewertete bauliche Struktur erwarten wir eine deutliche Unterstützung des Landes zur Stärkung der Gesundheitsversorgung im Raum Altenkirchen“, betont Matthias Reuber.

Seine Stellvertreterin Jessica Weller ergänzt: „Gesundheitsversorgung muss verlässlich und nachvollziehbar geplant werden. Es braucht klare Perspektiven für alle Standorte – nicht nur für einzelne.“

MVZ Altenkirchen weiterentwickeln

Der CDU-Kreisverband fordert das Land zudem auf, die strukturellen Voraussetzungen zu schaffen, damit das Medizinische Versorgungszentrum in Altenkirchen zu einer sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtung der Grundversorgung mit ambulanten, stationären und pflegerischen Bestandteilen weiterentwickelt werden kann.

„Nach allen von dem ehemaligen Träger und der Landesregierung verursachten Rückschlägen am Standort Altenkirchen gilt es nun endlich die vorhandenen Strukturen sinnvoll zu nutzen“, erklärt Reuber. „Dafür braucht es neben den Bemühungen des Trägers vor allem den politischen Willen des Landes sowie die notwendigen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen.“

Dialog auf Augenhöhe führen

Ausdrücklich begrüßt der CDU-Kreisverband den Vorschlag des Kreistagsmitglieds Ralf Käppele, konstruktive Gespräche zwischen der kommunalen Familie und dem Träger der Diakonie Südwestfalen zu führen.

„Es ist entscheidend, dass die kommunale Familie von Beginn an in die Überlegungen des Trägers einbezogen wird“, erklärt Dagmar Hassel. „Nur so kann transparent und auf Augenhöhe an einer nachhaltigen Stärkung der Gesundheitsversorgung rund um Altenkirchen gearbeitet werden.“

Abschließend verweist der CDU-Kreisverband auf mehrere Kleine Anfragen des Abgeordneten Matthias Reuber sowie darauf, dass der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach die Gesundheitsversorgung an den Standorten Kirchen und Altenkirchen in jedem der vergangenen Gesundheitsausschüsse des Landtags thematisiert habe, auch hinsichtlich der Verteilung der Gelder aus den Investitionsmitteln bzw. den geplanten Landesgeldern für Müschenbach.

„Das zeigt, wie ernst wir dieses Thema nehmen – und dass wir nicht nachlassen werden, uns für tragfähige und verlässliche Lösungen einzusetzen“, so Reuber.

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