SPD-Fraktion sieht Neuwied gut aufgestellt zur Bewältigung der Flüchtlingsströme

NEUWIED – Dem Ruf als Stadt der Toleranz gerecht werden – SPD-Fraktion sieht Neuwied gut aufgestellt zur Bewältigung der Flüchtlingsströme – Die SPD-Fraktion im Stadtrat sieht Neuwied gut aufgestellt, um die aktuellen Herausforderungen durch die Flüchtlingssituation zu bewältigen. Bisher konnten die Flüchtlinge, die in den letzten Tagen und Wochen nach Neuwied kamen, vollständig dezentral in Wohnungen im Stadtgebiet untergebracht werden. Parallel dazu hat die Verwaltung ihre Bemühungen verstärkt, um zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für weitere Flüchtlinge zu schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft und der Gemeindlichen Siedlungsgesellschaft (GSG) konnten verschiedene Wohnungen zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden. Doch die ständig nach oben korrigierten Prognosen machen weitere Anstrengungen in diesem Gebiet notwendig.

Aus diesem Grund hat die Stadt zum 1. Oktober eine Koordinatorin berufen, die das vorbildliche Engagement der Ehrenamtlichen in verschiedenen Projekten und Initiativen in der Stadt bündelt und weiter vernetzen soll. „Auf diese Weise können wir den Ruf Neuwieds als Stadt der Toleranz festigen“, kommentiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz diese Entwicklung. Darüber hinaus steht die Stadt auch mit den Kirchengemeinden und freien Trägern in engem Kontakt, um gemeinsam weiteren Raum für Flüchtlinge zu schaffen. Wenn jetzt die Nutzung von Turnhallen und anderen Räumen in städtischen Gebäuden und Einrichtungen notwendig sein sollte, ist dies nur der aktuellen Flüchtlingslage in Europa geschuldet und soll für die Fraktion nur das letzte Mittel bleiben: Die dezentrale Unterbringung ist weiterhin in Neuwied anzustreben.

Die zukünftigen Aufgaben der Schaffung von Wohnraum jedoch komplett auf den Schultern der GSG abzuladen, hält die Fraktion für den falschen Weg. In Neuwied müssen auch in Zukunft bezahlbare Mietwohnungen für alle Bürger zur Verfügung stehen.

„Die aktuelle Forderung nach einem runden Tisch verwundert uns“, so Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz „Denn Sozialdezernent Michael Mang ist in ständigem engen Kontakt mit den Verbänden der Liga und vielen weiteren Ehrenamtlichen. Dass die Unterbringung der Asylsuchenden bisher so gut funktioniert hat, ist insbesondere seinem Einsatz, dem Einsatz von Oberbürgermeister Nikolaus Roth und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Stadtverwaltung zu verdanken, die im engen Austausch mit den Kirchen, den freien Trägern, den vielen Ehrenamtlichen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung diese große Aufgabe schultern.“ Die Politik wurde stets einbezogen und gut informiert. „Daher ist die weitere Unterstützung und der Dank an alle Helfer der bisher gut geleisteten Arbeit selbstverständlich“, ist das Fazit von SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Lefkowitz.

Beitrag teilen