Tipps für die Urlaubszeit
REGION – Polizei gibt Tipps für die Urlaubszeit – Es ist für die meisten die schönste Zeit des Jahres: der Sommerurlaub! In rund zwei Wochen geht’s los mit den Schulferien, und (halb) Rheinland-Pfalz macht sich dann auf die sprichwörtlichen Socken, um sich einen Tapetenwechsel zu gönnen.
Damit Sie die Seele auch wirklich baumeln lassen können, sich keine Sorgen machen müssen oder später zu Hause das „böse Erwachen“ erleben, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt – denn mit ein paar wenigen Vorbereitungen machen Sie Ihr Haus und Ihr Auto „urlaubsfest“ und können die Ferien viel unbeschwerter genießen.
Wer mit dem Auto, dem Wohnmobil oder dem Motorrad in den Urlaub startet, sollte sich am besten jetzt schon einen Termin in der Werkstatt sichern, um nochmal alles durchchecken zu lassen: Reifendruck und -profil, Bremsen und Bremsflüssigkeit, Lichtanlage, Öl- und Wasserstand, Scheibenwaschanlage und Wischerblätter. Dazu die Frage: Wird ein Dachgepäckträger und/oder Fahrradständer gebraucht? Lässt er sich problemlos und sicher montieren? Funktionieren auch dort die Bremslichter sowie die restliche Beleuchtung?
Eine gute Ladungssicherung trägt ebenso zum „Urlaubs-Sorglospaket“ bei wie die Gewissheit, dass man pannenfrei durchstarten kann… Punkt 2 auf der Checkliste vor dem Urlaub sind die eigenen vier Wände. Denn wer sich mindestens genau so wie Sie auf Ihren Urlaub freut, sind die „lachenden Dritten“: Einbrecher und Langfinger. In den vergangenen drei Jahren gab es in der Westpfalz in den Monaten Juli und August im Durchschnitt rund 100 Einbrüche. – Damit Sie nicht auch in diese Statistik rutschen, hier ein paar Tipps:
Ganz wichtig sind natürlich Türen und Fenster. Bitte achten Sie bei Ihrer Abreise unbedingt darauf, dass alles fest verschlossen ist – nicht nur ins Schloss gezogen und erst recht nicht gekippt! Das gilt insbesondere für alles, was ebenerdig erreichbar ist, aber auch für Keller- und Dachfenster, oder Fenster, die über Balkone oder Mauervorsprünge zu erreichen sind.
Und damit nicht gleich von außen erkennbar ist, dass die Hausbewohner ausgeflogen sind: Bitten Sie einen Nachbarn, regelmäßig nach dem Rechten zu schauen und vor allem den Briefkasten zu leeren, am besten auch die Läden zu bewegen oder auch mal das Licht anzuschalten. Eine gute Nachbarschaftshilfe ist der günstigste Einbruchschutz – und das ohne jede technische Hilfsmittel.
Aber bitte: Informieren Sie nur Ihre Nachbarn und gute Freunde! Posaunen Sie es nicht in die ganze Welt hinaus, wo Sie die nächsten Tage/Wochen verbringen! Auch Einbrecher lesen die Einträge in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter – und reiben sich die Hände, wenn Sie wissen, wer ab wann und wie lange weg ist. Das Gleiche gilt übrigens für verräterische Ansagen im Stil von „Ich bin dann mal weg“ auf dem heimischen Anrufbeantworter, oder sogenannte Abwesenheitsnotizen (automatische Antworten), die den eMail-Eingang quittieren.
Ratsam ist es auch, Wertsachen zu Hause nicht offen herumliegen lassen, sondern an einem sicheren Ort zu deponieren. Zusätzliche Sicherheit bietet: Kennzeichnen Sie Ihre Wertgegenstände und erstellen Sie eine Inventarliste (online unter www.polizei-beratung.de), in der alle Sachen mit möglichst vielen Informationen aufgeführt werden. Fügen Sie der Liste Farbfotos bei und bewahren Sie dies ebenfalls sicher auf.
Auch den Ersatzschlüssel für Ihre Wohnung bzw. Ihr Haus sollten Sie nicht einfach im Garten oder unter der Fußmatte verstecken – auf die Idee, dort nachzuschauen, kommen die „ungebetenen Besucher“ auch… Noch mehr Tipps und weiteres Info-Material finden Sie unter:
www.polizei.rlp.de (Shortlink: http://s.rlp.de/cAP) oder unter www.polizei-beratung.de