St. Martin in Peterslahr
PETERSLAHR – St. Martinsumzug in Peterslahr –
Einen Martinszug gibt es schon seit ewigen Zeiten in der 700 Jahre alten Gemeinde, im letzten Zipfel der Lahrer Herrlichkeit. Vorher wurde auch schon immer in einer Andacht in der Wallfahrtskirche Sankt Peter und Paul die Geschichte des heiligen Martin erzählt. Martin hatte als Soldat einem Bettler die Hälfte seines Mantels geschenkt. Er hatte sich danach taufen lassen und wurde Bischof. So die Geschichte des Heiligen St. Martin.
Die vielen Kinder, die teilweise mit Eltern und Großeltern aus den Nachbardörfern gekommen waren, hörten andächtig zu, bevor sie sich mit ihren meist selbstgebastelten Laternen hinter St. Martin mit rotleuchtendem Mantel auf seinem braven Pferd zum großen Feuer in die Wied Auen gingen. Vorweg die Musikanten der alten Kameraden, die am Feuer noch einige Lieder spielten, ehe sie, wie die Feuerwehr Kameraden aus Oberlahr, die die Straßen gesichert hatten, zum nächsten Martinszug in Burglahr unterwegs waren. Sie wären auch gern in Peterslahr geblieben, denn dort hatte die Dorfjugend ein Döppekoche Essen vorbereitet.
Schon vor der Tür des Pfarrheims duftete es nach der Westerwälder Spezialität, die mit Quark und Apfelmus angeboten wurden. Zum zehnten Mal fand dieser Abschluss des Martinszuges in der Gemeinde Peterslahr statt und erfreut sich steigender Beliebtheit. Schon bald waren alle Tische besetzt und vor der Theke gab es eine lange Schlange mit Hungrigen aller Altersklassen. Eine gute Idee, die sicher auch in anderen Gemeinden Anklang finden würde. (mabe) Fotos: mabe



























