Ehemaliger Gemischt er Chor „Im Grunde“ Oberirsen spendet an Hospizverein AK

Soziales - SpendenübergabeOberirsenDSC08604ALTENKIRCHEN – Ehemaliger Gemischt er Chor „Im Grunde“ Oberirsen unterstützt mit Spende Hospizverein AK – Die Sänger/innen des ehemaligen Gemischten Chores  „Im Grunde“  Oberirsen empfingen die Koordinatorin Erika Gierich und das Vorstandsmitglied Andrea Hahn-Hassel im Schützenhaus in Marenbach. Der Chor hat sich aufgelöst und die Chormitglieder haben beschlossen, das noch vorhandene Guthaben dem Hospizverein Altenkirchen zu spenden.

Um zu verdeutlichen, wie die Spende eingesetzt wird stellten Erika Gierich und Andrea Hahn Hassel den gemeinnützigen Verein vor. Der Hospiz-und Palliativberatungsdienst des Vereins wird von einer hauptamtlichen Hospizkraft/Hospizkoordinatorin (Krankenschwester mit Zusatzausbildungen) geleitet. Geschulte, ehrenamtliche Hospizhelfer/innen begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen zu Hause, im Seniorenheim und überall dort wo gelebt wird.

Zudem führt ein sechsköpfiges ehrenamtliches Team zweimal im Jahr an verschiedenen Grundschulen das Projekt „Hospiz macht Schule“ durch. Die Themen Abschied, Tod und Trauer werden mit den Kindern nach einem fachlich fundierten Curriculum auf kindgerechte Art und Weise erarbeitet, Ängste abgebaut und auch die Erwachsenen durch ihre Kinder sensibilisiert, die Themen mit mehr Offenheit anzusprechen. Die Mitarbeitenden des Hospizvereines wenden sich einander sowohl im nachsorgenden Gespräch mit der Koordinatorin, miteinander im Gruppenabend, als auch mit professioneller Supervision einander zu und stärken sich für ihre psychisch oft belastende Aufgabe.

Die Sänger/innen des ehemaligen Gemischten Chores  „Im Grunde“  Oberirsen übergaben durch Dietmar Eschemann und Chormitgliedern ihr restliches Chorvermögen gerne, mit dem Wissen einen wichtigen Dienst zu unterstützen. Für diesen Abend des Gebens und Nehmens dankten die beiden Vertreter/innen des Hospizvereins. „Das wahre Geschenk besteht nicht in dem, was gegeben oder getan wird, sondern in der Absicht des Gebenden oder Handelnden (Seneca)“.

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