GEBHARDSHAIN – Förderverein Grube Bindweide hatte zur Schmuck- und Mineralienbörse ins Gebhardshainer Rathaus eingeladen

GEBHARDSHAIN – Förderverein Grube Bindweide hatte zur Schmuck- und Mineralienbörse ins Gebhardshainer Rathaus eingeladen

Der Förderverein Grube Bindweide hatte am Sonntag, 13. Oktober, zur nun schon 28. Schmuck- und Mineralienbörse ins Gebhardshainer Rathaus eingeladen. Hauptorganisator Konrad Schwan freute sich über das rege Interesse des durchweg fachkundigen Publikums: „Wer sich hier umschaut, weiß Steine aus dem heimischen Bergbau durchaus zu schätzen“. Zu sehen gab es aber natürlich auch Stufen aus aller Welt, eine schöner als die andere. Die dreizehn Aussteller waren dann auch recht zufrieden mit der Nachfrage. Im Eingangsbereich knackte man als eine Art Wundertüte eingepackte Drusen. Und heraus kamen dann ansehnliche glänzende Quarzstücke. Auch aus dem nahen Wisserland hatten etliche Gäste den Weg nach Gebhardshain gefunden. Denn von ehemaligen Gruben wie beispielsweise Eupel (Niederhövels) oder Vereinigung (Katzwinkel) konnten einige interessante Stücke erworben werden. Überregionale Bedeutung gewonnen hat die Halde des alten Bergwerks Friedrich/Eisengarten an der Straße hinauf nach Steckenstein. Sie ist mehrfach von Mineraliensammlern regelrecht durchwühlt worden. Die Börse zeigte ein kleines Stück mit den Mineralien Anglesit und Linarit. Gleichzeitig stellte der Förderverein seinen soeben erschienen Kalender „Eisenerzgrube Bindweide – Unter Tage und in der Schmiede“ vor. Dr. Andreas Pfeifer und Udo Runnebaum legen ein interessantes Werk vor, das nicht nur Insidern gefallen dürfte. (bt) Fotos: Bernhard Theis

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