RLP – HAMBURG – Sichtbarkeit für Rheinland-Pfalz auf dem Reeperbahn Festival
RLP – HAMBURG – Sichtbarkeit für Rheinland-Pfalz auf dem Reeperbahn Festival
Am Nachmittag gehörte die Bühne dann vier ausgewählten Acts aus Rheinland-Pfalz: Ratte Rosa, Skepsiz, Clara John und Sperling präsentierten beim Rheinland-Pfalz Showcase die stilistische Bandbreite der aktuellen Popmusikszene des Landes. Mit düsterem Indie Pop und autobiografischen Texten brachte Ratte Rosa aus Trier Themen wie Identität, Wut und Selbstfindung auf die Bühne. Skepsiz aus Mainz verband Alternative Rap mit Einflüssen aus Indie, Punk und elektronischer Musik. Clara John aus dem Westerwald präsentierte modernen Indie Pop zwischen eingängigen Melodien, pointierten Texten und NDW-Einflüssen. Den Abschluss machten Sperling aus dem Hunsrück mit ihrem charakteristischen Mix aus Rap, Post-Hardcore und Cello. Die vier Acts waren im Vorfeld von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt worden und stehen auf unterschiedliche Weise für die künstlerische Qualität, Eigenständigkeit und das Entwicklungspotenzial der rheinland-pfälzischen Musikszene.
„Mit unserer Präsenz beim Reeperbahn Festival wollten wir auf mehreren Ebenen ansetzen: Wir möchten Akteur*innen aus Rheinland-Pfalz dabei unterstützen, neue Kontakte und Kooperationen aufzubauen, und gleichzeitig unseren Artists die Möglichkeit geben, sich einem überregionalen Fachpublikum zu präsentieren. Dass wir bereits im zweiten Jahr des Musikforums Rheinland-Pfalz mit eigenen Formaten auf einer der wichtigsten Branchenveranstaltungen vertreten sein konnten und dabei so viele Menschen erreicht haben, freut uns sehr“, Lea Jung, Projektleitung Musikforum Rheinland-Pfalz.
Mit der erstmaligen eigenen Präsenz auf dem Reeperbahn Festival setzt das Musikforum Rheinland-Pfalz einen bedeutenden Schritt, um den Musikstandort Rheinland-Pfalz über die Landesgrenzen hinaus sichtbarer zu machen. Die Kombination aus Branchenvernetzung, Delegates Program und Showcase schafft dabei sowohl für die professionelle Musikwirtschaft als auch für Artists konkrete Anknüpfungspunkte an nationale und internationale Netzwerke. Fotos: Svenja Scholz




















