ASBACH – Volles Haus in der Kamillus Klinik: Asbacher Krankenhaus feiert 60 Jahre und öffnet seine Türen

ASBACH – Volles Haus in der Kamillus Klinik: Asbacher Krankenhaus feiert 60 Jahre und öffnet seine Türen

Asbach. Die Kamillus Klinik Asbach hat ihr 60-jähriges Bestehen gefeiert und dafür am Samstag, 12. September, das ganze Haus geöffnet. Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher kamen im Laufe des Tages in die Hospitalstraße, um einen Blick hinter die Kulissen einer Klinik zu werfen, die 1966 als eine der ersten Spezialkliniken Deutschlands für die Behandlung von Multipler Sklerose gegründet wurde.

Besonders gefragt waren die Fachvorträge: Die Ärztinnen und Ärzte des Hauses sprachen über die Schwerpunkte der Klinik, und die Vorträge waren über den ganzen Tag hinweg durchweg gut besucht. Bei den Führungen konnten die Gäste Bereiche betreten, die im Klinikalltag nicht zugänglich sind, und sich zeigen lassen, womit die Teams in Diagnostik und Therapie täglich arbeiten. „Vielen Besucherinnen und Besuchern fielen unsere engagierten Mitarbeitenden auf, die sehr viel Liebe in tolle Vorführungen, Mitmachaktionen und Events investiert haben“, sagt Dr. Dieter Pöhlau aus der Geschäftsführung der Kamillus Klinik. „Die Menschen hier interessieren sich wirklich dafür, was in ihrer Klinik passiert. Genau dieses Vertrauen trägt uns seit sechzig Jahren.“

Auch das junge Publikum kam auf seine Kosten. Gebastelt wurde ebenso wie gestaunt: Ein Zauberprogramm sorgte am Nachmittag für volle Reihen, dazu gab es Mitmachaktionen für Kinder über den ganzen Tag verteilt. Den inhaltlichen Kern des Jubiläums bildeten eine Ausstellung und eine Führung durch das Haus, die sechs Jahrzehnte in mehreren Stationen erzählt.

Zum offiziellen Teil des Tages gehörte ein Festakt mit einem Grußwort von Landrat Achim Hallerbach. Er hob hervor, welche Rolle das Haus für die Menschen in der Region spielt, und warb zugleich für Rückhalt. „Eine Klinik wie diese ist für die Bevölkerung im nördlichen Kreis Neuwied ein Stück Sicherheit“, sagte Hallerbach. „Damit das so bleibt, braucht sie Unterstützung, aus Politik, Bevölkerung und darüber hinaus durch das Engagement vieler, zum Beispiel im Förderverein der Klinik.“

Für den Träger der Klinik war der Zuspruch ein Signal. „Ein solcher Tag zeigt, was dieses Haus für die Region bedeutet“, sagt Christian Bonnen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Multiple Sklerose Stiftung Nordrhein-Westfalen, die die Klinik seit 2025 trägt. „Wer sehen will, warum wir uns für diesen Standort entschieden haben, musste am Samstag nur durch die Flure gehen.“

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