RHEINLAND-PFALZ – Bätzing-Lichtenthäler – „Außerschulische Jugendarbeit muss Teil der angekündigten Bildungsinitiative sein“

RHEINLAND-PFALZ – Bätzing-Lichtenthäler – „Außerschulische Jugendarbeit muss Teil der angekündigten Bildungsinitiative sein“ – Neue PISA-Studie zeigt die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von sozialer Herkunft auf

„Es zeigt sich leider einmal mehr: Bildungserfolg hängt von sozialer Herkunft ab – damit dürfen wir uns nicht abfinden. Bund und Länder müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen, die Chancen aller jungen Menschen gerechter zu gestalten und nachhaltig zu verbessern.“ Mit diesen Worten kommentiert Jugend- und Familienministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie und die dadurch ausgelöste Debatte. Die Studie zeigte auch, dass die Unterschiede zwischen sozial privilegierten und benachteiligten Jugendlichen seit 2015 größer geworden seien.

„Ein Schlüssel gegen diese Ungerechtigkeit ist, formale und non-formale Bildung stärker zusammenzudenken. Für mich als Jugend- und Familienministerin ist daher von grundlegender Bedeutung, dass die angekündigte Bildungsinitiative von Bund und Ländern auch die außerschulische Jugendarbeit als wichtigen Bildungsort anerkennt und berücksichtigt“, betont Bätzing-Lichtenthäler. „Bildung ist mehr als Unterricht und findet an vielen verschiedenen Orten statt. Außerschulische Jugendarbeit stärkt soziale Kompetenzen, schafft Selbstwirksamkeit und ermöglicht Teilhabe.“ In Jugendverbänden, -zentren und -projekten, in Vereinen und sozialen Bildungsmaßnahmen erwerben Kinder und Jugendliche wichtige Fähigkeiten: Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, Interessen zu vertreten und demokratische Prozesse mitzugestalten.

„Gerade vor dem Hintergrund einer wachsenden sozialen Ungleichheit ist genau dieser breite Bildungsbegriff wichtig, der den vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen Rechnung trägt“, so Jugend- und Familienministerin Bätzing-Lichtenthäler abschließend.

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