RHEINLAND-PFALZ – Unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterzeichnen Absichtserklärung
RHEINLAND-PFALZ – Unabhängige Bundesbeauftragte Ferda Ataman und Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler unterzeichnen Absichtserklärung
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) und Rheinland-Pfalz arbeiten künftig enger beim Schutz vor Diskriminierung zusammen. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend von Rheinland-Pfalz, und Ferda Ataman, die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, unterzeichneten dazu eine Vereinbarung über das gemeinsame Engagement für Antidiskriminierung. Damit trat Rheinland-Pfalz als elftes Bundesland dem „Bündnis gegen Diskriminierung“ bei.
„Guter Diskriminierungsschutz braucht starke Strukturen. Mit dem Beitritt zum ,Bündnis gegen Diskriminierung‘ stärkt Rheinland-Pfalz den Austausch zwischen dem Bund und den Ländern und trägt dazu bei, die Antidiskriminierungsberatung weiterzuentwickeln. Davon profitieren Menschen, die Diskriminierung erleben und Unterstützung suchen“, sagte Ferda Ataman bei der Unterzeichnung in Berlin.
Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler würdigte die Bedeutung von Antidiskriminierungsberatung im Bund und in den Ländern: „Die Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für Rheinland-Pfalz und verankert genau diese Gedanken von Schutz und Teilhabe weiter im Land. Damit verbunden ist auch die Stärkung unserer Antidiskriminierungs-Beratungsstellen. Gemeinsam zeigen wir: Diskriminierung nehmen wir nicht hin, bei Benachteiligung greifen wir ein, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken wir.“
Die Vereinbarung schafft eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit der Unabhängigen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung mit den Ländern im Jahr 2026. Rheinland-Pfalz hat sich von 2023 bis 2025 bereits am Bundesprogramm,“respekt*land“ Antidiskriminierungsberatung für ganz Deutschland‘ der Antidiskriminierungsstelle beteiligt. Auch die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Saarland, Schleswig-Holstein, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Hessen haben die Erklärung unterzeichnet.















