RHEINLAND-PFALZ – BUND und Paritätischer – Klimaschutz in der Freien Wohlfahrtspflege ermöglichen
RHEINLAND-PFALZ – BUND und Paritätischer – Klimaschutz in der Freien Wohlfahrtspflege ermöglichen – Gemeinsames Forderungspapier zur Landtagswahl – Gemeinnützige Träger brauchen passende Förderprogramme, verlässliche Refinanzierung und bessere Rahmenbedingungen
Der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland und der BUND Rheinland-Pfalz haben zur Landtagswahl ein gemeinsames Forderungspapier vorgelegt. Das Papier trägt den Titel „Transformation zur Klimaneutralität in der Freien Wohlfahrtspflege ermöglichen“. Beide Organisationen sind sich einig: Die sozialen Einrichtungen im Land sind bereit, ihren Beitrag zum klimaneutralen Rheinland-Pfalz zu leisten – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Rheinland-Pfalz strebt Klimaneutralität bis 2040 an. Die rund 600 Mitgliedsorganisationen des Paritätischen mit etwa 50.000 Mitarbeitenden sind wichtige Akteure dieser Transformation. Doch viele gemeinnützige Träger stoßen bei Klimaschutzmaßnahmen auf erhebliche Hürden: ungeeignete Förderprogramme, fehlende Refinanzierungsmöglichkeiten und rechtliche Hindernisse.
Beide Organisationen fordern deshalb unter anderem die sozialrechtliche Verankerung von Klimaschutz, ein eigenes Förderprogramm zur energetischen Gebäudesanierung, den Abbau von Hürden bei erneuerbarer Eigenenergieerzeugung, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskosten in der Refinanzierung sowie eine dauerhaft gesicherte Beratung durch die Energie- und Klimaschutzagentur Rheinland-Pfalz.
„Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Soziale Einrichtungen brauchen Förderprogramme, die zu ihrer Realität passen – nicht zusätzliche Hürden“, erklärt Sabine Yacoub, Landesvorsitzende des BUND Rheinland-Pfalz.
„Die Freie Wohlfahrtspflege ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Entscheidend ist, dass auch kleine und gemeinnützige Träger mitgenommen werden – Klimaschutz darf nicht an fehlendem Zugang zu Fördermitteln oder mangelnder Refinanzierung scheitern“, so Ralph Stappen, stellvertretender Landesgeschäftsführer des Paritätischen Rheinland-Pfalz/Saarland.



















