STADT NEUWIED – Gelungener Empfang zum Internationalen Frauentag in Neuwied
STADT NEUWIED – Gelungener Empfang zum Internationalen Frauentag in Neuwied – Mehr als 100 Teilnehmende besuchen Filmvorführung
Juristisch gesehen herrscht in Deutschland seit 1958 Gleichberechtigung. De facto muss beim Thema Gleichstellung jedoch auch fast 70 Jahre später noch immer von einem unabgeschlossenen Prozess gesprochen werden. Das zeigt sich etwa daran, dass Frauen am Monatsende – bei gleicher geleisteter Arbeit – oft immer noch weniger Geld auf ihrer Gehaltsabrechnung haben als ihre männlichen Kollegen. Der Arbeitskreis Internationaler Frauentag setzt sich in Stadt und Kreis Neuwied dafür ein, die Gleichstellung in sämtlichen Lebensbereichen voranzutreiben. Anlässlich des globalen Aktionstags am 8. März hatte er zu einem Empfang und einer Filmvorführung ins Kino „Schauburg“ eingeladen.
Dieser Einladung folgten mehr als 100 interessierte Gäste, die sich bei einem Glas Sekt angeregt austauschten. In ihrer Begrüßungsrede warb Edith Sauerbier, Gewerkschaftssekretärin beim DGB, bei allen anwesenden Frauen dafür, sich an der anstehenden Landtagswahl zu beteiligen und stellte klar, dass das Thema Gleichstellung in allen politischen Bereichen eingebracht und vorangetrieben werden müsse. Gezeigt wurde im Rahmen der beliebten Programmkino-Reihe „Minski“ im Anschluss der Film „Die Unbeugsamen 2: Guten Morgen, ihr Schönen“. „Die Vorführung traf wirklich auf großes Interesse“, freute sich Stefanie Stavenhagen, die zum Jahreswechsel die Nachfolge von Birgit Bayer als städtische Gleichstellungsbeauftragte angetreten ist, über den beträchtlichen Zulauf. Der Film richtet seinen Blick auf die andere Seite des Eisernen Vorhangs und zeichnet ein lebendiges Portrait ostdeutscher Frauen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen der DDR.
















