REGION – Mit einer Mahnwache hat das parteiübergreifende „Bündnis für demokratischen Zusammenhalt

REGION – Mit einer Mahnwache hat das parteiübergreifende „Bündnis für demokratischen Zusammenhalt – kein Platz für Rechtsextremismus“ auf dem Synagogenplatz in Hamm an den Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine erinnert und zu Frieden sowie Solidarität mit den Menschen in der Ukraine aufgerufen.

In mehreren Redebeiträgen und unter musikalischer Mitgestaltung von Jörg P. Brück wurde eindringlich auf das unermessliche Leid hingewiesen, das der Krieg dort täglich verursacht. Während vielerorts über den Krieg gesprochen werde, erlebten die Menschen in der Ukraine dessen grausame Realität Tag für Tag. Ziel des russischen Angriffskrieges sei es, die ukrainische Bevölkerung zu brechen und sie zu zwingen, ihre Selbstbestimmung und Freiheit dem Diktat des russischen Aggressors zu unterwerfen.

Die Rednerinnen und Redner schilderten die dramatischen Folgen des Krieges: Städte und Dörfer werden zerstört, Familien auseinandergerissen, unzählige Menschen getötet oder verletzt. Kinder werden verschleppt, viele Menschen müssen in Kellern oder U-Bahn-Schächten Schutz suchen. Frauen sind sexualisierter Gewalt ausgesetzt, alte und kranke Menschen haben häufig keine Möglichkeit, medizinisch versorgt zu werden oder aus den umkämpften Gebieten zu fliehen.

Besonders jetzt ist die Situation für viele Menschen verzweifelt. In zerstörten Wohnungen und Häusern fehlt oft Strom und Heizungen. Viele der Verletzten leiden ihr Leben lang unter den Folgen des Krieges.

Die Mitglieder des Bündnisses betonten zugleich ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung: „Die Sehnsucht nach einem baldigen Frieden ist unendlich, doch mit jedem Tag schwindet die Hoffnung. Wir stehen an der Seite der Menschen in der Ukraine und unterstützen ausdrücklich ihren Willen, in Freiheit und Selbstbestimmung zu leben.“

Mit der Mahnwache wollten die Teilnehmenden nicht nur an die Opfer des Krieges erinnern, sondern auch ein Zeichen für Frieden, Menschlichkeit und demokratischen Zusammenhalt im Kreis Altenkirchen und darüber hinaus setzen.

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