ALTENKIRCHEN – SPD-Kreistagsfraktion besorgt über Situation der Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenkirchen – Klärung dringend erforderlich

ALTENKIRCHEN – SPD-Kreistagsfraktion besorgt über Situation der Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenkirchen – Klärung dringend erforderlich

Die SPD-Kreistagsfraktion im Kreis Altenkirchen verfolgt die aktuellen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Altenkirchen mit großer Sorge. Hinweise aus dem Kreis der Beschäftigten und von Betroffenen deuten auf strukturelle und organisatorische Probleme hin, die aus Sicht der SPD zeitnah und transparent aufgeklärt werden müssen.

„Die Rückmeldungen, die uns aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie erreichen, nehmen wir sehr ernst“, erklären Jan Hellinghausen und Alexandra Probst, die stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion. „Es geht hier um eine zentrale Einrichtung der gesundheitlichen Daseinsvorsorge für Kinder und Jugendliche in unserem Kreis. Verlässlichkeit und Stabilität müssen oberste Priorität haben.“

Nach den der SPD-Kreistagsfraktion vorliegenden Informationen bestehen offenbar Defizite in der technischen Ausstattung sowie Unsicherheiten in der Organisation des laufenden Betriebs. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Teile der medizinischen Versorgung – insbesondere im Bereich der Akutversorgung – derzeit nicht in vollem Umfang am Standort Altenkirchen erbracht werden können. Auch die personelle Situation sorgt offenbar für erhebliche Verunsicherung bei den Mitarbeitenden.

Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und Landtagsabgeordnete für den Kreis Altenkirchen, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, betont: „Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen brauchen verlässliche, wohnortnahe und kontinuierliche Hilfen. Gerade in sensiblen Bereichen wie der Kinder- und Jugendpsychiatrie ist Vertrauen entscheidend. Deshalb ist es wichtig, dass der Träger jetzt offen darlegt, wie die Versorgung langfristig gesichert werden soll.“

Auch der SPD-Landtagskandidat Philip Schimkat unterstreicht die Bedeutung der Einrichtung für die Region: „Die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altenkirchen ist für viele Familien eine unverzichtbare Anlaufstelle bei uns im Landkreis. Unsicherheiten in der Organisation oder der personellen Ausstattung dürfen niemals dazu führen, dass notwendige Hilfen eingeschränkt werden oder sogar nicht möglich sind.“

Die SPD-Kreistagsfraktion erwartet vom Träger der Einrichtung, der Diakonie, zeitnah eine transparente Darstellung, wie die Pflichtversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenkirchen dauerhaft sichergestellt werden soll. Dazu gehören klare Aussagen zur personellen, technischen und organisatorischen Ausstattung der Einrichtung.

Zugleich sieht die SPD-Kreistagsfraktion den Landrat in der Verantwortung, sich aktiv für den Erhalt und die Funktionsfähigkeit der Kinder- und Jugendpsychiatrie einzusetzen und gemeinsam mit dem Träger tragfähige Lösungen einzufordern.

 

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