RHEINLAND-PFALZ – Land stärkt individuelle Arbeitsmarktintegration: Zweite Förderrunde der Jobcoach-Projekte gestartet
RHEINLAND-PFALZ – Land stärkt individuelle Arbeitsmarktintegration: Zweite Förderrunde der Jobcoach-Projekte gestartet
26 Jobcoach-Projekte sind am 1. Januar 2026 in die zweite Förderrunde gestartet. Bis zum 30. Juni 2027 fördert das Arbeitsministerium damit gemeinsam mit den Jobcentern landesweit zwei Projekte mehr als beim erstmaligen Förderaufruf im Jahr 2024. Ziel der Jobcoaches ist es, SGB II-Leistungsbeziehende individuell auf dem Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu unterstützen und dabei bestehende Vermittlungshemmnisse gezielt abzubauen.
Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Sozialministerium Rheinland-Pfalz, ist überzeugt von dem Förderansatz des Landes und erklärte: „Die individuelle und enge Begleitung durch die Jobcoaches ermöglicht es, arbeitslose Menschen im SGB II-Leistungsbezug bedarfsgerecht und passgenau bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die positiven Rückmeldungen aus der Praxis haben uns darin bestärkt, den Landesförderansatz erneut aufzurufen.“ Für den Erfolg der arbeitsmarktpolitischen Projekte spricht, dass Rheinland-Pfalz bundesweit die dritthöchste Beschäftigungsquote von Ukrainerinnen und Ukrainern aufweist.
Das Projekt Jobcoach richtet sich an SGB II-Bezieherinnen und Bezieher, die eine besondere Begleitung bei der Integration in den Arbeitsmarkt benötigen. Die Unterstützungsmöglichkeiten sind vielfältig und am individuellen Bedarf ausgerichtet. So geben die Jobcoaches den Projektteilnehmenden Hilfestellung beim Bewerbungsprozess, sie unterstützen bei der Suche nach Arbeitsstellen, Praktika oder Probearbeiten. Ebenso helfen die Coaches bei der Suche nach einer Wohnung, einem Kita-Platz oder weiterführenden Sprachkursen. Migrantinnen und Migranten erhalten Informationen über die Möglichkeiten einer Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung sowie entsprechende Kontakte zu regionalen Beratungsstellen.
„Ich freue mich sehr, dass die Bildungsträger und unsere Jobcenter dem Förderaufruf so zahlreich gefolgt sind und die Jobcoaches nun flächendeckend ihre Arbeit in den Regionen aufnehmen können“, sagte Staatssekretär Dr. Denis Alt. Er betonte weiterhin die Bedeutung der rheinland-pfälzischen Arbeitsmarktprojekte, die ergänzend zum Regelsystem der Jobcenter dazu beitragen, Vermittlungshemmnisse der Leistungsbeziehenden zu verringern, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen und ihre Potenziale für den Arbeitsmarkt voll auszuschöpfen.
Das Land stellt dafür aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln bis zu 2,2 Millionen Euro für die Umsetzung der Jobcoach-Projekte zur Verfügung. Die regional zuständigen Jobcenter kofinanzieren die jeweiligen Projekte mit 40 Prozent der förderfähigen Kosten.


















