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RHEINLAND-PFALZ – Tarifauftakt im privaten Busgewerbe Rheinland-Pfalz

Veröffentlicht am 18. November 2023 von wwa

RHEINLAND-PFALZ – Tarifauftakt im privaten Busgewerbe Rheinland-Pfalz – Beschäftigte fordern 500 Euro mehr Lohn und eine Einmalzahlung

Der zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz e.V. zuletzt im Jahr 2021 verhandelte Tarifvertrag über die Löhne- und Gehälter im privaten Omnibusgewerbe steht nach der vereinbarten Laufzeit nun wieder zur Verhandlung an. Hierzu trafen sich nach Angaben von Christian Umlauf, Tarif- und Branchenexperte beim ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland, am vergangenen Sonntag mehrere hundert Delegierte aus allen privaten Busbetrieben in Rheinland-Pfalz und brachten dort lautstark ihrem Unmut über die aktuelle Einkommenssituation, die finanziellen Folgen der massiven Preissteigerungen sowie über die zunehmenden Anforderungen im Betrieb, zum Ausdruck.

„500 Euro mehr Lohn im Monat sowie eine Einmalzahlung von 3.000 Euro sind angesichts der gestiegenen Preise mehr als notwendig, damit wir unsere Mieten, Rechnungen und Lebensmittel für uns und unsere Familien überhaupt noch bezahlen können“, sagt einer der Werkstattmitarbeiter. „Außerdem brauchen wir auch zusätzlich eine Stufensteigerung nach Berufsjahren, damit auch unsere Streckenkunde und unsere jahrelange Erfahrung im Lohn anerkannt werden“, lautet die klare Forderung der Busfahrerinnen und Busfahrer

Hierzu erklärt der Verhandlungsführer Marko Bärschneider von ver.di: “Die Forderungen unserer Mitglieder sind mehr als berechtigt. Seit zwei Jahren haben unsere Mitglieder überhaupt keine Lohnerhöhung mehr erhalten. Um sie herum gab es hart erkämpfte und gerechte Lohntarifabschlüsse, wie z.B. auch im öffentlichen Dienst und in der Busbranche der benachbarten Bundesländer. Nach unserer letzten Tarifrunde, die insbesondere durch das Engagement im Fahrpersonal geprägt war, geht es in der anstehenden Runde nun auch mit um die Bereiche Werkstattmitarbeiter, Fahr- und Einsatzleitung sowie Verwaltung und Auszubildende. Jetzt jedenfalls sind alle unsere Leute an der Reihe endlich auch die notwendige Wertschätzung im Portemonnaie zu sehen“, erklärt Bärschneider abschließend.

Die ver.di Tarifkommission hat die Forderungen dem VAV bereits mitgeteilt und drei Verhandlungstermine im Dezember 2023 angeboten um noch in der Friedenspflicht zu einem Verhandlungsergebnis kommen zu können.