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FREIE WÄHLER fordern Verbesserung des Sprachniveaus bei Einschulung

Veröffentlicht am 26. Mai 2023 von wwa

MAINZ – FREIE WÄHLER fordern Verbesserung des Sprachniveaus bei Einschulung – Für Kinder mit Migrationshintergrund müssen Fördermöglichkeiten angeboten werden

Erschreckende Zahlen an der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen haben in den vergangenen Wochen für großes Aufsehen gesorgt:  Vierzig Erstklässler (von insgesamt 132) müssen voraussichtlich das Schuljahr wiederholen. Offenbar wurde auch das Landesbildungsministerium von dieser Entwicklung überrascht.

Der Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Christian Zöpfchen sieht hier dringenden Handlungsbedarf: „Wenn ich mir die Situation an der Gräfenau-Grundschule in Ludwigshafen anschaue, bei der 40 Erstklässler das Schuljahr wiederholen müssen, dann haben wir in Rheinland-Pfalz ein massives Bildungsproblem. Und eines der Hauptprobleme besteht darin, dass viele Kinder kein Deutsch verstehen oder generell schlechte Deutschkenntnisse haben. Da müssen wir ansetzen, wir müssen gewährleisten, dass bei der Einschulung ein angemessenes Sprachniveau vorliegt, und das dringend!“

Das setzt natürlich voraus, dass vor der Einschulung die Deutschkenntnisse überprüft werden, z.B. durch einen Sprachtest. Kinder, die aufgrund ihres Migrationshintergrundes oder aus anderen Gründen absehbar nicht in der Lage sind, ein entsprechendes Niveau zu erreichen, müssen frühzeitig staatliche Hilfe erhalten. „Dies kann z.B. durch gezielte Sprachförderklassen erreicht werden, in denen die Kinder vor der eigentlichen Einschulung teilnehmen müssen.“ sagt Zöpfchen. „Wird das Sprachniveau nicht erreicht, sind förderschulpädagogische Maßnahmen außerhalb der Grundschule zu ergreifen, damit das Lernniveau nicht beeinträchtigt wird.“

Bei den aktuellen Zuwanderungszahlen ist klar, dass sich die Situation an den Grundschulen nicht nur in Rheinland-Pfalz eher verschärfen als entspannen wird. Hier sind Bund und Länder gefragt: sie müssen die finanziellen Voraussetzungen schaffen, damit die Kommunen und Kreise als Träger der Schulen korrigierend eingreifen können. Zöpfchen sagt klar: „Die verfehlte Migrationspolitik der Bundes- und Landesregierung haben zu dieser Situation maßgeblich beigetragen. Und wegen der verfehlten Politik des Landes in Sachen kommunale Finanzen sind die meisten Kommunen in Rheinland-Pfalz gar nicht in der Lage, die mit den notwendigen Maßnahmen verbundenen Kosten zu stemmen. Damit sind Bund und Land hier in der Verantwortung.“