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Stadtwerke Wissen vergeben Auftrag für Machbarkeitsstudie für Siegtalbad, Stadionhalle, Gymnasium und Realschule plus

Veröffentlicht am 13. März 2023 von wwa

WISSEN – Stadtwerke Wissen vergeben Auftrag für Machbarkeitsstudie für Siegtalbad, Stadionhalle, Gymnasium und Realschule plus – Prüfung von Nahwärme aus Abwassersammler Sieg und Erdwärme aus dem „Sieg-Vorland“

Um vor allem die Energiekosten im Siegtalbad zu senken und damit vor allem das Hallenbad ganzjährig klimaneutraler und krisenfester zu machen, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Wissen gestern Abend eine gemeinsame Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die Ingenieure der Technologietransferstelle Bingen sollen prüfen, ob die Abwässer aus dem Siegsammler dafür genutzt werden können, genügend Wärme fürs Bad und die Stadionturnhalle zu liefern. Die Kosten für die Machbarkeitsstudie werden unter den Projektbeteiligten Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt Wissen aufgeteilt.

Aufsichtsratsvorsitzender Berno Neuhoff und Geschäftsführer Dirk Baier haben sich mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Tobias Gerhardus und der Kreisverwaltung ins Benehmen gesetzt und wollen diese Form der klimaneutralen Wärme in einer Verbundlösung für die kreiseigenen Schulen Kopernikus-Gymnasium und Marion-Dönhoff-Realschule Wissen sowie die Stadionhalle und das Siegtalbad mit prüfen lassen. Alternativ zur Wärme aus dem Siegsammler für Abwasser, der zur Kläranlage nach Au in NRW führt, soll auch das Thema Erdwärme (Geothermie) durch die Anlegung von Bohrfeldern im Sieg-Vorland geprüft werden. Momentan kann noch nicht gesagt werden, ob die Wärme dafür ausreicht. Berno Neuhoff: „Nach der Entscheidung für die Errichtung eines kalten Nahwärmenetzes für das gesamte Baugebiet „Auf der Sieghöhe“, wo wir heute beschlossen haben, den Fördermittelweg zu gehen, ist das in kurzer Zeit ein weiterer wichtiger Meilenstein in Sachen Erdwärme und dem Umbau der Stadtwerke in Richtung erneuerbare Energien, um unabhängiger von Gas und damit CO2-neutraler zu werden. Damit sind die Stadtwerke Wissen Vorreiter. Für die Machbarkeitsstudie sollen Fördermittel beantragt werden.

Berno Neuhoff: „Der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat danke ich für diese rasche und ambitionierte Entscheidung. In dieser Dimension wäre das in Rheinland-Pfalz einzigartig.“ Geschäftsführer Dirk Baier ergänzt: „Wichtig ist, dass das Ganze sich auch rechnet und wirtschaftlich ist. Das kann nur eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung klären.“

Bis ein solches Projekt allerdings realisiert werden kann, ist es also noch ein weiter Weg.

Erster Kreisbeigeordneter Tobias Gerhardus (CDU): „Das Projekt hätte Modellcharakter weit über die Grenzen des Westerwaldes hinaus und wäre für unsere beiden Schulen, Gymnasium und Realschule plus, in Sachen Nachhaltigkeit und Energiesicherheit ebenfalls ein Quantensprung.“

Erst einmal müssen nun das Gebäudemanagement bei der Kreisverwaltung, die Verbandsgemeindeverwaltung und die Stadtwerke Zahlen zusammenstellen, um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen und mit der Technologietransferstelle Bingen genauer den Umfang und die Zeitdauer festlegen.