Neiterser Tennissenioren zum 20. Mal in Rurberg in der Eifel

P1020111NEITERSEN – Neiterser Tennissenioren fahren zum 20. Mal nach Rurberg in der Eifel – Zur Vorbereitung auf die im Mai beginnenden Medenspiele weilten die Tennisspieler nun schon zum 20. Male am Rursee. Mannschaftsführer Manfred Saynisch nutze die Gelegenheit, diesen Anlass gebührend zu würdigen. Zunächst begrüßte er die Mitgefahrenen und in bewegenden Worten gedachte er den verstorbenen Mitspielern Michael Theisen und Gert Haas. Hierzu erhoben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute. Saynisch erinnerte  bei seinen Ausführungen daran, dass 1983 zum ersten Male die Mannschaft in Rurberg Quartier genommen habe und die positiven Eindrücke zu einer so langen Bindung geführt hätten. An die derzeitige Pächterin gewandt sagte er: „Wir haben uns hier immer gut betreut und wohl gefühlt“.

Abteilungsleiter Bodo Nöchel, der auch die Anwesenden begrüßte, wagte den Blick zurück und erinnerte an den Aufbau der Tennisabteilung. Stolz berichtet er über die Fertigstellung der grundrenovierten Tennisplätze und wünschte den Mannschaften für die kommende Saison viel Erfolg. Für die Rurseetouristik überreicht die derzeitige Pächterin der Tennishalle, Inez Kleingeerts, als Präsent einen Korb mit Köstlichkeiten aus der Region. Wofür sich der Mannschaftsführer herzlich bedankte. Das Bernward Schröter und Nobert Kraff trotz weiter Anreisewege nach Rurberg gekommen waren, erfreute Saynisch besonders und mit ihrer Anwesenheit dokumentierten sie beide die Verbundenheit zur Mannschaft. Sie erhielten zum Dank die Chronik der Ortsgemeinde Neitersen. Auch Walter Kröber, langjähriger Trainer vor Ort, fand lobende Worte für  die Mannschaft und wünschte für die kommende Saison „Gut Schlag“. Musikalisch wurde der Abend von Dieter Müller mit der Mundharmonika und Norbert Kraff mit der Gitarre begleitet. Dieter Müller war es auch, der mit einem Weinpräsent Saynisch Dank sagte für die Organisation der Aufenthalte in Rurberg und damit auch ganz sicher die Mannschaft zusammen gehalten habe. Erstmals mit der Runde war Dr. Akbar Ayas. Ihm überreichte Abteilungsleiter Bodo Nöchel im Namen der Mannschaft einen Scheck über 300 Euro. Diesen nahm Dr. Ayas erfreut entgegen und bedankte sich ganz herzlich namens der Stiftung, die die Spendengelder vornehmlich für die Gesundung verletzter Kinder aus Afghanistan einsetzt, aber auch die Ausbildung von Mädchen und Frauen fördert.  Projekte, die das Nähen und Teppichknüpfen vermitteln sind angestoßen. Wichtig ist es aber auch, die Bildung im vom Krieg so geschundenen Land voranzutreiben. Hier unterstützt die Stiftung auch entsprechende Einrichtungen. Dr. Ayas warb nach seinem Vortrag dafür auch weiterhin für die von ihm und seiner Frau Sima getragene Stiftung zu spenden. Nach der Feierstunde gab es ein leckeres rustikales „Eifler Buffet“, dass keine Wünsche offen ließ. Beendet wurde der schöne  Abend mit dem Schlusslied von der kleinen, holden Müllerin, dass der Mannschaftsführer nach nur kurzem Zögern zum Vortrag brachte.  Fotos: Privat

Beitrag teilen