CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus

CORONA – MAINZ – Information der Landesregierung zum aktuellen Stand hinsichtlich des Coronavirus: Regelhafte Verteilung Schutzausrüstung hat begonnen – Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz insgesamt 5.279 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle, 97 Todesfälle und 3102 genesene Fälle.

Landkreis Bisher bekannt Todesfälle Genesen Neuerkrankte* letzte 14 Tage pro 100.000
Ahrweiler 110 1 77 5
Altenkirchen 118 4 54 31
Alzey-Worms 151 3 89 32
Bad Dürkheim 288 6 180 36
Bad Kreuznach 162 1 73 11
Bernkastel-Wittlich 121   75 15
Birkenfeld 68   42 10
Bitburg-Prüm 149 3 102 19
Cochem-Zell 122 1 109 5
Donnersbergkreis 105 2 61 32
Germersheim 117 1 74 8
Kaiserslautern 94   59 8
Kusel 83   56 17
Mainz-Bingen 310 9 147 36
Mayen-Koblenz 325 6 201 12
Neuwied 212 3 149 8
Rhein-Hunsrück 149 1 110 20
Rhein-Lahn-Kreis 143 4 93 15
Rhein-Pfalz-Kreis 184 2 103 19
Südliche Weinstr. 140 1 64 12
Südwestpfalz 100 2 50 15
Trier-Saarburg 159 4 92 21
Vulkaneifel 101 1 50 18
Westerwaldkreis 296 13 175 17
Stadt        
Frankenthal 33 2 25 8
Kaiserslautern 97 1 56 8
Koblenz 226 10 135 22
Landau i.d.Pfalz 50   24 6
Ludwigshafen 232 1 96 50
Mainz 390 7 209 33
Neustadt Weinst. 89 1 58 17
Pirmasens 30   17 10
Speyer 52   31 18
Trier 92 1 67 8
Worms 147 6 82 25
Zweibrücken 34   17 12

Die oben genannten Zahlen entsprechen den in der Meldesoftware des Robert Koch-Instituts übermittelten laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz. Diese werden von den Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Die Summe der in Rheinland-Pfalz bereits von COVID-19 Genesenen wird anhand eines Bewertungsalgorithmus ermittelt. Diese Angaben können von den Zahlen des Robert Koch-Instituts abweichen. Als Neuerkrankte* gelten alle Menschen, bei denen in den letzten 14 Tagen eine COVID-19 Erkrankung laborbestätigt festgestellt wurde. Bezogen auf die Bevölkerungszahl des jeweiligen Kreises (in Fälle/100.000 Einwohner) wurden die Kreisinzidenzen ermittelt.

Regelhafte Verteilung Schutzausrüstung hat begonnen

Seit dem 17. März 2020 hat das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz (LSJV) aus begrenzten Notvorräten Einrichtungen des Gesundheitsdienstes, vornehmlich Krankenhäuser (primär die Beatmungs- und Intensivbereiche) und den pflegerischen Bereich, mit der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstützt. Zudem wurde eine Standardversorgung der sich etablierenden Fieberambulanzen mit einer Erstausstattung gesichert.

„Das Landesamt konnte nun in eine zweite Phase der Verteilung übergehen. Mit fortgeschrittenem Aufbau von Lagerbeständen und nun zunehmend eintreffenden Lieferungen wurde am 15. April diese Phase begonnen. Zielsetzung ist eine proaktive und nicht mehr auf Notbedarfe reagierende Zur-Verfügung-Stellung von Persönlicher Schutzausrüstung bzw. Desinfektionsmitteln. Es stehen ausreichende Mengen Mund-Nasen-Schutz, FFP2-Masken, Schutzanzüge und Einmalhandschuhe zur Verfügung“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Verteilung erfolgt nach Quoten, die auf der Grundlage der gemeldeten und in einer Datenbank beim Landesamt erfassten Bedarfsmeldungen der Adressatengruppen (Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflegeeinrichtungen, Gesundheitsämter etc.) gebildet wurden. Die sich daraus ergebenden Verteilmengen werden nach spezifischen Schlüsseln auf die einzelnen Einrichtungen verteilt bzw. diesen seit dem 15. April 2020 kostenpflichtig angeboten. Grundlage sind die durch den Bund mitgeteilten Preise für dessen Lieferungen an die Länder. Für die Krankenhäuser wurde ist ein Schlüssel aus Gesamtbettenzahl und dem Anteil der Covid-19-Erkrankten gebildet. Für die Gesundheitsämter erfolgt eine Verteilung nach der Bevölkerungszahl im jeweiligen Zuständigkeitsgebiet.

Diese Bereitstellungsform erfolgt in den kommenden Wochen auf breiterer Mengenbasis wiederkehrend und auf Basis eines unter Voraussetzung der Einhaltung der avisierten Lieferfristen größeren Lagerbestandes bzw. Auslieferungsvolumens. Für Notfälle wird am Lager stets eine Reserve vorgehalten.

Der gesamte Beschaffungsprozess des LSJV zielt auf eine ergänzende Bereitstellung ab. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Gesundheitsämter etc. bleiben explizit aufgefordert, ihre Eigenbeschaffung weiter zu betreiben.

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