Polizei führt Fahndungsmaßnahme zur Bekämpfung mobiler Kriminalität entlang der Autobahnen durch!

KOBLENZ – Polizei führt Fahndungsmaßnahme zur Bekämpfung mobiler Kriminalität entlang der Autobahnen durch! – Die Verkehrsdirektion des Polizeipräsidiums Koblenz führte am Donnerstag,und am Freitag, 27. April, intensive Fahndungsmaßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung auf den Bundesautobahnen durch. Hierfür wurden auf der BAB 3 auf dem Rastplatz Montabaur und auf der BAB 61 auf dem Gelände der Polizeiautobahnstation Mendig ganztägig Kontrollstellen eingerichtet, bei denen neben einer Vielzahl von Einsatzkräften aus verschiedenen Polizeidienststellen ausRheinland-Pfalz auch Fahndungskräfte aus Hessen, Bayern, der Bundespolizei, des Zolls und auch den Niederlanden eng zusammenarbeiteten. Insgesamt waren nahezu 150 Einsatzkräfte in das Geschehen auf und entlang der Autobahnen eingebunden.

Mit dieser besonderen Fahndungsmaßnahme setzte die Polizei einen Impuls zur Bekämpfung der Kriminalität, bei welcher in häufigen Fällen die Bundesautobahnen als Reise- und Fluchtwege genutzt werden. Die dort agierenden sogenannten „Reisenden Täter“ sind oftmals polizeibekannte Mehrfach- und Intensivtäter, die in den verschiedensten Deliktsbereichen, wie beispielsweise Diebstähle von/aus KFZ oder Einbrüche in Wohn- und Geschäftsräume entlang der Autobahn, auffällig werden. Die Täter treten nicht selten als Tätergruppen auf, sind zumeist gut organisiert und gehen

professionell bei ihren Beutezügen vor. Die Anonymität auf dem grundsätzlich stark befahrenen Verkehrsweg „Autobahn“ kommt ihnen bei ihrem Tun zugute. Im Rahmen der durchgeführten Kontrollmaßnahmen wurden schwerpunktmäßig PKW, aber auch Transporter kontrolliert, welche als Transportmittel für eventuelle Diebesbeute in Frage kommen konnten.

Die Ergebnisse: 1.086 Personen kontrolliert; 612 Fahrzeuge überprüft; drei Personen mit Haftbefehlen festgenommen und 28 Strafanzeigen erstattet, davon sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, fünf Urkundenfälschungen (Führerscheine u. KFZ-Kennzeichen), zwei Verdacht der Hehlerei v. Diebesgut, acht Verstöße Pflichtversicherungsgesetz, vier Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein Verdacht der Geldwäsche – 9.000 Euro sichergestellt, mehrere Handys als Diebesgut sichergestellt, ein fest verbautes Navigationsgerät als Diebesgut sichergestellt, zehn Fahrzeugführer führten ihr KFZ unter Drogeneinwirkung, drei Ordnungswidrigkeiten wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Darüber hinaus wurden auch diverse Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet, darunter neun Fälle wegen des Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz, wobei vier Sicherheitsleistungen in der Gesamthöhe von 6.600 Euro einbehalten wurden.

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