Schülerpraktikant wirkt bei der geplanten Fachkräfteinitiative der Wirtschaftsförderung des Kreises mit

ALTENKIRCHEN – Schülerpraktikant wirkt bei der geplanten Fachkräfteinitiative der Wirtschaftsförderung des Kreises mit – Sichtweisen von Schülern als zukünftige Fachkräfte sollen Berücksichtigung finden – Die geplante Fachkräfteinitiative befindet sich derzeit in der Ausschreibung. Die Umsetzung soll im kommenden Jahr starten. Dazu wurden einerseits über 80 Betriebe im Kreis Altenkirchen besucht, um Inhalte festzulegen. Andererseits wurden die Schulen eingebunden und über 1.300 Schülern gaben im Rahmen einer Befragung Rückmeldungen. Weiterhin hat die Kreiswirtschaftsförderung im Rahmen eines Praktikums den 14jährigen Schüler Julius Viesel aktiv eingebunden und somit weitere interessante Erkenntnisse der Zielgruppe gewonnen.

„Für uns war der Austausch mit einem 14jährigen, der sich in einer Orientierungsphase befindet, über Themen wie beispielsweise die Berufswahl, sehr interessant“, so Tim Kraft, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen. Wie erhalten Schüler/innen Informationen über Berufe und Unternehmen der Region? Wie bewerten die Jugendlichen selbst die Vorgehensweisen? Was fehlt ihnen? Julius Viesel berichtet: „Auf meinen Beruf werde ich über die Schule vorbereitet, wir haben verschiedene Tests durchgeführt und daraufhin Ergebnisse bekommen, welcher Beruf zu uns passen würde. Allerdings entsprach das Testergebnis bei vielen Schüler/innen nicht den Interessen. Zusätzlich führen wir Beratungsgespräche mit einem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit“. Es gibt eine Vielzahl von guten Angeboten, die die Schulen nutzen und den Schülerinnen und Schülern nahe bringen.

Allerdings fällt auf, dass „uns kaum eine Verbindung zur Region vermittelt wird“, so Viesel weiter, „dies könnte auch ein Grund für den Fachkräfteschwund sein, da ich persönlich zum Siegerland und dem Westerwald keine Verbindung spüre“. Solche und weitere Informationen von Schülern und Unternehmen werden aufgenommen und Berücksichtigung in der Fachkräfteinitiative finden.

„Natürlich sind solche Rückmeldungen nicht repräsentativ für alle Schüler/innen oder Schulen. Dennoch freuen wir uns über Anregungen, was man ändern sollte. Gerne würden wir derartige Informationen von Jugendlichen mit Schulen und Unternehmen kommendes Jahr besprechen, um zu überlegen, wie die Verbindung zur Region gestärkt werden kann“, so Kraft abschließend.

 

Foto (v.l.): Tim Kraft (Leiter Wirtschaftsförderung Kreis AK) und Praktikant Julius Viesel besprachen zusammen die geplante Fachkräfteinitiative.

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