
HORHAUSEN – DRK Bereitschaft Horhausen stellt sich der Seniorenakademie Horhausen vor – Einen Nachmittag mit umfangreichen Informationen über den DRK Kreisverband Altenkirchen und der DRK Bereitschaft Horhausen erlebten die Senioren der Seniorenakademie Horhausen. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken, das beim monatlichen Mittwochstreffen der Seniorenakademie traditionell zum Ablauf des Nachmittages gehört, stellte Vorsitzender Rolf Schmidt-Markoski die Vertreter des DRK Kreisverbandes Altenkirchen und der Bereitschaft Horhausen, den stellvertretenden Präsidenten des DRK Kreisverbandes Altenkirchen Dr. Peter Enders, den Bereitschaftsleiter Horhausen Mario Pees und den stellvertretenden Bereitschaftsleiter und Rettungsassistent Holger Mies vom DRK Ortsverein Altenkirchen und von der DRK Kreisgeschäftsstelle, Bereich sozialer Service Helga Rüttger, vor. Dr. Enders gab einen Einblick in den DRK Aufbau, seine Funktionen und Einrichtungen. Zu ihnen gehören im Ehrenamt und Hauptamt neben dem Rettungsdienst, der Blutspende auch Rettungshundestaffeln, Kleiderkammern, Essen auf Rädern und Haus Notruf. Ein wichtiges Thema beim DRK ist auch der Nachwuchs.
Im Kreis gebe es circa 100 Kinder und Jugendliche die sich in Jugendgruppen des DRK organisierten und sich dem Rettungswesen widmen. Eine wichtige Aufgabe der DRKler sei es der Bevölkerung Grundkenntnisse zu vermitteln. Holger Mies und Mario Pees stellten mit den Beitrag unterstreichenden Lichtbildern und Infotafeln die Arbeit der Bereitschaft und der Gruppe First Responder, der einzigen im Kreis Altenkirchen, vor. Zu diesem Thema gehörte auch die Handhabung und Nutzung des Defibrillator. Er sei einfach aufgebaut und für jede Person handhabbar. In Sachen First Responder zeigt Mies auf, dass bei Notfällen es wichtig sein schnellstmöglich vor Ort zu sein. Die First Responder werden parallel mit dem Rettungsdienst alarmiert und befänden sich in der Regel in Nähe des Geschehens während der Rettungsdienst eine mehr oder weniger längere Anfahrt habe.
Den Frist Respondern ist es so möglich bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes Hilfe zu leisten und somit Leben zu retten. Ferner können sie sich um Angehörige kümmern. Im Fall der Ersten Hilfe teilten sie mit dass jede Hilfe positiv zu bewerten sei, man müsse nur helfen wollen. Die Rettungswache Horhausen habe einen Wirkungskreis von circa zehn Kilometern. Als wichtig nannten es die DRKler, dass nicht bei jedem kleinen Wehwehchen der Notruf mit 110 oder 112 getätigt werde. Im Ernstfall binde das unnötig Rettungskräfte die andernorts dringender gebraucht würden. Für den einfachen Hilfefall gebe es die Nummer für den medizinischen Dienst, das medizinische Versorgungszentrum im Krankenhaus Altenkirchen unter der Nummer 116 und 117. Kein Hausarzt erreichbar, das gebe es nicht. Ausführlich gingen Pees und Mies abschließend auf die Einrichtung, Ausrüstung und Ausbildung der Bereitschaft und der First Responder ein. (wwa) Fotos: Wachow























