„Arbeitskreis für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege“ besucht WERIT Werk in Buchholz

BUCHHOLZ – „Arbeitskreis für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege“ besucht WERIT Werk in Buchholz – Der „Arbeitskreis für Heimatgeschichte und Brauchtumspflege“ weilte auf Einladung von Dr. Helmhold Schneider im Zweigwerk der WERIT GmbH in Buchholz. Nach freundlicher Begrüßung wurde den 20 Teilnehmern des Arbeitskreises durch den Werksleiter Marbach Wesen, Zweck und Struktur des Unternehmens anhand einer PowerPoint-Vorführung erläutert. Anschließend sahen die Besucher zwei in der hiesigen Gegend historisch wertvolle Filme. Den Film über die Eröffnung des Werkes in Buchholz 1987 und die Feier zur Einweihung des Raiffeisen-Denkmals in Weyerbusch 1997. In zwei Gruppen wurde eine interessante und informative Führung durch die Produktionsstätten und Lagerhallen des Betriebes durchgeführt, bei der die Teilnehmer des Arbeitskreises alle Maschinen, das Werkskapital, und die entsprechenden Abläufe genau kennenlernten.
Während des abschließenden Imbisses nahm Dr. Schneider die Gelegenheit wahr, einen kleinen Vortrag über den ersten Teilaspekt des Vereinsnamens: „Heimat“ zu halten. Dieser Begriff ergibt sich aus der Kultur, in der der Einzelne lebt, entwickelt sich aus Schicksalsgemeinschaften, die sich situativ ergeben und vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Eine Hierarchie (Rangfolge) kann etwa die folgende sein: Familie – Vaterland – Europa. In Notzeiten (z. B. Armut oder Arbeitslosigkeit) oder auch Kriegswirren ergibt sich häufig der geistige Rahmen, in den eine Person eindringt und somit dann Menschen miteinander verbindet. Daraufhin schilderte Dr. Schneider anhand eines persönlichen Erlebnisses, dass Heimat nicht nur in der näheren Umgebung oder zu Hause, sondern auch in der Ferne stattfinden kann. Wichtig ist ihm auch, dass der Begriff und das Gefühl „Heimat“ nicht verloren geht: es muss von einer Generation an die nachfolgenden weiter gegeben werden.
Die Älteren müssen durch ihr Tun und Reden den Jüngeren ein gewisses Heimatgefühl vermitteln. Aufgrund seines Namens hat der Arbeitskreis, genauer gesagt dessen Mitglieder, eine gewisse Verantwortung und Pflicht, auch solche Werte zu weiterzugeben. Das Vereinsmitglied, der Mundartdichter Walter Ochsenbrücher, trug zum Vergnügen aller noch ein Gedicht über den Westerwald vor, auch ein Stück Heimat. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist am Freitag, 03. November ab 19:00 Uhr im Westerwälder Hof, in Helmenzen. (anko) Fotos: Wasmuth



















