Psychische Störungen bei Kindern im Fokus
NEUWIED – Psychische Störungen bei Kindern im Fokus – Neuwieder Arbeitskreis Suchtprävention bot Fachtagung an – Psychische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Knapp 20 Prozent der unter 18jährigen, also knapp vier Millionen Kinder und Jugendliche, zeigen Auffälligkeiten. Dazu gehören neben emotionalen Problemen manifeste Störungsbilder wie ADHS, die Störung des Sozialverhaltens, Depression, Angst- und Zwangsstörungen sowie gestörtes Essverhalten.
Ein Problem, das von Fachkräften aus Schulen, Sozialarbeit und Jugendarbeit fundiertes Wissen im Umgang mit psychischen Störungen erfordert. Deshalb hat der Neuwieder Arbeitskreis Suchtprävention in Zusammenarbeit mit dem Lisa Seibert Atkins von der Caritas Suchtprävention, Marco Schneider, Schulsozialarbeiter an der Kinzing Schule, Anja Bogdanski, Koordinatorin der Schulsozialarbeit in der Stadt Neuwied, Claudia Liesenfeld-Gilles von der Fachstelle Plus für Kinder- und Jugendpastoral Koblenz und Franlin Toma vom Kreisjugendamt eine Fachtagung für diese Zielgruppe organisiert, die mit Mitteln der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz unterstützt wurde. Ein zweiter Schwerpunkt stellte die Vermittlung standardmäßiger Erstgesprächssituationen und Diagnostik bei psychischen Störungen dar.
Diplom Psychologe Florian Hammerle von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gab den 35 teilnehmenden Fachkräften einen Überblick zu den psychischen Störungen im Kinder- und Jugendalter. Ein Schwerpunkt waren Gesprächsführungsstrategien, um Kontakt zu Kindern und Jugendlichen und deren Familien herzustellen und zu halten.















