Jahreshauptversammlung des Löschzuges Oberlahr der Freiwilligen Feuerwehr VG Flammersfeld

FFW Oberlahr 1076OBERLAHR – Freiwillige Feuerwehr Flammersfeld Löschzug Oberlahr zieht Jahresbilanz – Vor dem Feuerwehrhaus in Oberlahr schüttete es wie Eimern. Der Regen prasselte auf das Dach und gegen die Fensterscheiben als sich die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte und ihre Gäste, unter ihnen der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld Manfred Maurer, die Mitarbeiter der VG Flammersfeld Manfred Pick und Wigbert Klein, der VG Wehrleiter a. D. Arthur Melles, der Vorsitzende des Fördervereins Hans Peter Klein und die Ortsbürgermeister/in der Ortschaften im Ausrückbereich zur Jahresversammlung trafen. Oberlahrs Wehrführer und gleichzeitig stellvertretender VG Wehrleiter André Wollny gab in seinem Jahresbericht einen kurzen Abriss der zurückliegenden Ereignisse. In erster Linie dankte Wollny seinen Kameraden für ihren Einsatz. Die Einsatzbereitschaft und die Qualität ihrer Arbeit verlange eine gute aber auch zeitintensive Aus- und Fortbildung. Daher ziehe er seinen Hut vor den Ehrenamtlichen. Sie müssten Beruf, Familie und Feuerwehr unter einen Hut bringen. Ebenso dankte Wollny den Arbeitgebern sowie den Selbständigen für die Freistellung für Ausbildung und Einsätze. Bei Tagesalarm in der Woche verfüge der Löschzug immerhin über eine zweistellige Zahl an Einsatzkräften. Wollny gab Informationen über den Stand zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses und das Problem des inzwischen 31 Jahre alten TSF. Dank sprach Wollny dem Förderverein für seine finanzielle Unterstützung bei diversen Anschaffungen, so der Übungspuppe, den Poloshirts, roten Hemden, dem LED Strahler und den Jacken für die Jugendfeuerwehr aus. Die Gesamtsumme für diese Anschaffungen belief sich auf knapp 5.000 Euro. Ein Dank ging aber auch an den bisherigen Jugendleiter Jörg Eschenbacher und dessen Mitstreitern Frank Hoffmann und Timo Holzapfel.

In seinem Jahresbericht stellte der stellvertretende Wehrführer Ingo Becker die Aktivitäten und Einsätze detailliert vor. So gab es insgesamt 54 Einsätze, davon 12 Brandeinsätze, 36 Hilfeleistungen und sechs Mal lösten Brandmeldeanlagen Alarm aus. Für diese Einsätze wurden 881 Stunden geleistet. Die Liste der Aktivitäten umfasst 40 Termine. Aktuell verfüge der Löschzug über 31 Personen. Davon sind 17 Atemschutzgeräteträger und 12 Gruppen und Zugführer. In der Alters- und Ehrenabteilung befinden sich sechs Personen.

Die Übungen finden jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat statt. Zu diesen Terminen kommen noch Sonderübungen und Zusatzausbildungen. Der Löschzug Oberlahr hat im zurückliegenden Jahr 31 Übungs- und Ausbildungstermine durchgeführt. Besonders hob Becker die Gemeinschaftsübung mit dem Löschzug Flammersfeld am Kindergarten Oberlahr, die Alarmübung in Burglahr, eine Personenrettung am Hölderstein, die Gemeinschaftsübung mit dem Löschzug Pleckhausen am Hof Talblick in Oberlahr, die Gemeinschaftsübung mit dem Löschzug Puderbach am Anwesen Weingarten in Seifen, die Ganztagesfortbildung an Motorkettensägen mit dem Forstbetrieb Fischer in Burglahr und die Besichtigung der Integrierten Leitstelle Montabaur hervor. Die Feuerwehrleute leisteten 1.004 Stunden für diese Dienste.

In ihren Grußworten hoben Beigeordneter Maurer und die Ortsbürgermeister die Wichtigkeit des Löschzuges aber auch die hohe Bereitschaft und gute Ausbildung der Feuerwehrkräfte hervor. Den Abschluss der Mitgliederversammlung bildeten die Beförderungen, Verpflichtungen und Bestellungen von Feuerwehrkräften durch den Beigeordneten Maurer und den stellvertretenden Wehrleiter Wollny. (wwa) Fotos: Wachow

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