„Vorlesen passt in jedem Alter“

Politik - CDU - Vorlesetag St. Klara 20.11.2015 001FRIESENHAGEN – „Vorlesen passt in jedem Alter“ – Gleich mehrere Vorlesetermine nahm der Landtagsabgeordnete Michael Wäschenbach am bundesweiten Vorlesetag wahr. Nachdem er den Kindern in seinem Heimat-Kindergarten Zauberwald in Wallmenroth spannende Geschichten überbracht hatte, erfreute er noch zwei Kindergärten in der Verbandsgemeinde Rennerod mit dem Vorlesen von schönen Geschichten. „Weil das Vorlesen in jedem Alter passt“, so der Abgeordnete, besuchte er am Nachmittag die Wohn- und Pflegeeinrichtung Haus St. Klara in Friesenhagen.

Bei Kaffee und Kuchen präsentierte Wäschenbach das Buch: „Die 100 beliebtesten Deutschen Gedichte“ und trug den Seniorinnen und Senioren deren Lieblingsgedichte, wie z.B. „Der Erlkönig“ von Goethe, oder „Was soll es bedeuten“ von Heinrich Heine und kleine Geschichten aus der früheren bäuerlichen Landwirtschaftsarbeit vor. Die nette Runde war sehr angetan und einige Senioren konnten die alten Gedichte sogar noch auswendig aufsagen. Bei netten Gesprächen mit den Anwohnern des Seniorenheimes ließ Michael Wäschenbach den besonderen Nachmittag ausklingen.

Wäschenbach nutzte den Besuch auch zum fachlichen Meinungsaustausch mit der Heimleitung Gabriele Vaccalluzzo und der Pflegedienstleitung Monika Tasser. Hauptthemen waren die derzeitige Einrichtung der Pflegekammer und die beabsichtigte Einführung der generalistischen Ausbildung. Durch die Hausleitung wurde die Verbesserung der Ausbildung aus medizinischer, krankenpflegerischer Sicht begrüßt. Abzuwarten sei, wie die Ausgestaltung der neuen Ausbildung wird. Die Stofffülle von Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege wird nicht ohne Qualitätseinbußen in diesem Rahmen zu schaffen sein. Besonders begrüßte der Abgeordnete, der sich für die verbesserte Palliativ- und Hospizversorgung einsetzt, die vorbildliche Ausrichtung und Spezialisierung auf Palliativpflege.

Zum Abschied erhielt Wäschenbach als Geschenk das Festbuch zum 100jährigen Bestehen des Altenheims. Weil der Nachmittag so schön war, vereinbarte man ein Folgetreffen. Foto: Gaby Kölschbach

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